On the Fly

  • Wir verbringen bis zu 90% unseres Tages in Innenräumen! Sind diese für uns Energiefresser oder Kraftgeber?
  • Eine gute Raumatmosphäre sorgt für einen höheren Energielevel und für mehr Arbeits- und Lebensqualität.
  • Dies kann Auswirkungen haben auf Erfolg, Kreativität, Gesundheit und Vitalität, Wohlbefinden und Zufriedenheit.
  • Nutze den Eingang als Visitenkarte, entschlacke deine Räume, stärke das Zentrum/den Mittelpunkt deines Hauses/deiner Büroräume und ergänze mögliche Fehlbereiche durch Farben, Bilder, Beleuchtung, Pflanzen oder Accessoires.

Das Haus als „zweite Haut“

Untersuchungen haben ergeben, dass wir tatsächlich mehr als 90% unseres Tages in Innenräumen verbringen. Das hat mich schon echt geschockt – oder überrascht ist vielleicht der bessere Ausdruck. Warum man dann vom Haus als „die zweite Haut“ spricht, liegt auf der Hand. Vielleicht geht es dir manchmal auch so: du kommst in einen Raum und fühlst dich auf den ersten Schlag wohl. Mein Büro ist z.B. so ein Ort. Oft ist es morgens bei mir hektisch und im Kopf schwirren alle möglichen Themen und Aufgaben, die ich erledigen möchte. Wenn ich dann erstmal hereinkomme, ist es wie ein tiefes Durchatmen. Angekommen. Ebenso im Esszimmer zuhause. Wenn ich durch die große Fensterfront von dort nach draußen in den dichten grünen Garten schaue, ist die Welt in Ordnung – egal, worüber ich mich vorher vielleicht geärgert habe.

Dagegen gibt es aber auch Räume, die mich stressen. Es hat überhaupt nichts mit den Menschen zu tun, die da aktuell vielleicht anwesend sind. Es sind tatsächlich auch Räume in meinem eigenen Haus, in denen mich permanent das Gefühl beschleicht, dass mir hier Energie geraubt anstatt gegeben wird.

Die Architektin und FengShui Beraterin Petra Merz aus Memmelsdorf bei Bamberg bringt es mit ihrer Kernbotschaft auf den Punkt:

„Erst formt der Mensch das Haus, dann formt das Haus den Menschen.“

(Josef Frank, Architekt)

Welche Energien fördern dich in deiner Individualität?

Petra führte uns anfangs durch eine kurze Gedankenreise in unser eigenes Haus. Dann stellte sie uns die Grundidee von FengShui vor und zeigte uns die einzelnen Betrachtungsebenen sowie die fünf Elemente, die idealerweise in Balance stehen sollten.

Diese kann man durch unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten in ein harmonisches Grundkonzept bringen und mit Farben, Bildern/Accessoires, Beleuchtung, Möbel oder Pflanzen entsprechende Akzente setzen.

Auch ist für die Energien entscheidend, wie ein Haus entstanden ist. Mit welcher Intuition wurde ein Haus gebaut? Hier kann FengShui helfen, die Energie in Räumen zu lenken.

Petra zeigte uns verschiedene Raumbeispiele und veranschaulichte, wie man seinen Arbeitsplatz entsprechend gestalten kann, damit inspirierende Energie genutzt werden kann und störende Energie gar nicht erst aufkommt oder abgefangen wird. Anhand von Eingangsbereichen diverser großer und kleiner Unternehmen zeigte sie uns, welche zentrale Rolle der Eingangsbereich für die Kommunikation spielen kann und dass so bei manch gut angedachtem Architekturkonzept der Schuß auch nach hinten losgehen kann. Der Trend zu großen und raumhohen Fensterfronten soll zwar freundlich, einladend und hell wirken, kann aber für die Mitarbeiter der Unternehmen je nach Außenansicht extrem störend und kontraproduktiv wirken. Ebenso können Pflanzen für unterschiedliche Energien stehen und z.B. in Kombination mit Wasser die Kommunikation und den persönlichen Reichtum fördern. Wobei sie auch hier darauf hinweist, dass Reichtum nicht zwangsläufig immer etwas Materielles darstellen muss.

Hochinteressant war zum Ende hin die Diskussion, welche Auswirkung es haben kann, wenn das Haus vorher schon bewohnt war oder es eine lange und womöglich problematische Familiensituation aus der Vergangenheit „beinhaltet“. Über eine systemische Lebensraum-Aufstellung können negative Energien aufgelöst werden und wieder die Harmonie ins Gleichgewicht gebracht werden.

Ein gelungener Vormittag mit acht kreativen und sehr offenen Teilnehmern/innen!

Wer sich intensiver mit FengShui für Business oder privat beschäftigen möchte und auch hier das Gefühl hat, er müsste mal „entschlacken“/entgiften oder analoges Detox betreiben, dem kann ich folgende Seminare nur wärmstens ans Herz legen:

Samstag, der 10.06.2017 | 9:00 Uhr – ca. 17:30 Uhr:

Systemische Lebensraumaufstellung mit der Architektin Petra Merz und der Kinesiologin Karin Reus

Samstag, 24. Juni 2017 | 9:00 – 17:00 Uhr

Powertag Ordnung & FengShui mit Architektin Petra Merz und der Business-Coach für Ordnung und Struktur, Angelika Philipp

Beide Seminare finden in der Digitalwerkstatt statt.

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