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Co-Creation und Open Innovation: what’s in it for me?

Co Creation und Open Innovation: what's in it for me? Die Digitalwerkstatt stellt sich der Frage.

Die Welt hat sich vernetzt, die Komplexität steigt – und das WIR erlebt eine neue Konjunktur. Wir kooperieren, kollaborieren und arbeiten in vielen Bereichen des Lebens neu und anders zusammen. Im Privaten ebenso wie in Unternehmen. Ständig entstehen neue Formen des Zusammenarbeitens, das „Wir“ wird immer wichtiger als das bloße „Ich“. Neue Arbeitsformen prägen den Unternehmensalltag und erfordern innovative und flexible Lösungen. Arbeitgeber müssen lernen, ihren Mitarbeitern Raum für kreative Ideen und die flexible, persönliche Entfaltung zu bieten.

New Work, Co Learning, Open Innovation & die neue Wir-Kultur – Potenziale gemeinsam entfalten

Neue Arbeitsorte, die weder Büro noch Zuhause sind, entstehen – sog. „Third Places“. Starbucks ist wohl nicht nur bekannt wegen seines ungewöhnlichen (teuren) Kaffees, sondern weil die Kette überall kostenfreies WLAN anbietet. Dadurch ermöglichen sie individuelles Arbeiten und – gewollt oder ungewollt – eine Plattform für digitale Nomaden, die die informelle und formelle Zusammenarbeit und Vernetzung fördert.

Communities entstehen selbstorganisiert und nutzen Plattformen wie Meet Up, Facebook, Slack oder openlearning. Was ist das Ziel des Einzelnen dahinter, der aus eigenem Antrieb handelt?

Der Wunsch nach eigener professioneller Weiterentwicklung, den Blick über den Tellerrand hinaus und nach dem schnellen Lernen voneinander. Dabei treffen äußerst unterschiedliche Menschen aufeinander  – megaspannend aus Sicht von Innovationsmanagement & Design Thinking – und idealer Nährboden, um sich am Rande des eigenen Ökosystems miteinander auszutauschen und zu vernetzen.

Ob Soziale Netzwerke, neue Dienstleistungsplattformen, innovative „App-Gemeinschaften“ oder Dauer-Communities – sie alle entstehen unabhängig voneinander in verschiedensten Ausprägungen, aber oft aus ähnlichem Grund: WIR müssen uns anders organisieren für die Welt von morgen.

Das Zukunftsinstitut hat im Rahmen einer Studie dazu eine „Landkarte des Wir“ herausgebracht, die Communities nach dem Grad der Vergemeinschaftung sowie des individuellen Engagements miteinander in Verbindung setzt. Hochspannend!

Fakt ist, wir brauchen „Potenzial­entfaltungs­gemeinschaften“

Professor und Neurobiologe Gerald Hüther hat im Sommer 2015 ein Institut gegründet, das sich „Akademie für Potenzialentfaltung“ nennt. Dort möchte er Potenzialentfaltungsgemeinschaften eine Plattform bieten und in Wirtschaft, Politik und Kultur eine neue „Wir-Kultur“ zu etablieren.

Er ist der Meinung, man muss kein Zukunftsforscher sein, um vorherzusagen, dass alle Wissenschaftsdisziplinen nicht mehr weiterkommen, wenn sie nur auf die Leistung und das Denkvermögen von Einzelpersonen setzten.

„Potenziale zu entfalten heißt nichts weniger, als gemeinsam über sich hinauszuwachsen. Das heißt, wir sind nur innerhalb einer Gemeinschaft in der Lage, die in uns angelegten Potenziale zu entfalten. In einer Gemeinschaft, der wir uns zugehörig, geborgen und sicher fühlen.“ Gerald Hüther

Mich beeindruckt diese Kernaussage, weil sie so schlüssig ist. Hüther sagt, Wir-Gemeinschaften sind in ähnlicher Weise organisiert wie unser menschliches Gehirn. Nicht die Anzahl der Nervenzellen oder der Differenzierungsgrad einzelner Neuronen sei entscheidend für die Leistungsfähigkeit, sondern „das Zusammenwirken von Abermillionen Nervenzellen.“

Wichtig sei dabei die Qualität und Intensität der Verknüpfung und des Zusammenarbeitens. Ähnlich wie im Gehirn müssten auch in den Potenzialentfaltungsgemeinschaften komplexe Beziehungen abgebildet werden, die sich während des Beziehungsprozesses bilden: wenn es in einer Gemeinschaft gelingen soll, dass jedes einzelne Mitglied das in ihm angelegte Potenzial optimal zur Entfaltung bringen kann, so müsste das Zusammenwirken der vielen Einzelnen weder unter Druck noch durch Zug organisiert werden. Es dürfen also weder Not- noch Zweckgemeinschaften entstehen. Es müsste sich freiwillig herausbilden, weil die Mitglieder herausfinden und erproben wollen, wozu sie als Einzelne und sie alle als Gemeinschaft tatsächlich befähigt sind.

Co-Creation und Open Innovation – was genau bedeutet das jetzt eigentlich?

Der Begriff Open Innovation wurde 2003 von Henry Chesbrough geprägt und bezieht sich auf die Öffnung des Innovationsprozesses über die Unternehmensgrenzen hinaus. Es entsteht eine aktive Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Organisationen.

Co-Creation ist eine spezifischere Unterform von Open Innovation, wird in der Praxis aber oft synonym hierzu verwendet. Die Bezeichnung beschreibt einen offenen Prozess, der sich auf die Beziehung einer Organisation und einer genau definierten Gruppe, normalerweise die Konsumenten, bezieht.

Die daraus entstehende Win-Win-Situation liegt auf der Hand: Unternehmen lernen die genauen Bedürfnisse der Konsumenten kennen und der Kunde erhält genau das Produkt, welches er sich schon immer gewünscht hat. Es wird kollaborativ an einer Lösung gearbeitet.

Einige Open Innovation Best Practices aus der Wirtschaft

Der von Siemens ins Leben gerufene, interne Ideenwettbewerb „Quickstarter“ bietet Mitarbeitern die Möglichkeit, vier Wochen lang eine kreative Idee auf einer Online-Plattform vorzustellen. Das Besondere an dem Projekt: nicht das Management entscheidet über den Erfolg der Idee, sondern die Mitarbeiter selbst. Das zentrale Budget wird durch die „Investoren“, Mitarbeiter, die sich dafür registriert haben, verteilt. Erfolgreiche Projekte werden anschließend umgesetzt.

BASF setzt auf offene Innovationsprozesse – auf der Unternehmenswebsite wird unter „Open Innovation“ gezielt nach Innovationspartnern gesucht, die zu den vorgeschlagenen Themen einen Beitrag leisten können.

Die S-Bahn Mitteldeutschland setzte 2016 auf Open Innovation, um mit den Fahrgästen zusammen neue Ideen zu generieren. Auf einer Community-Plattform konnten die Kunden konstruktive Lösungsvorschläge abgeben, wie neue Serviceideen aussehen könnten.

Kundenideen verwirklichen mittels Co-Creation

Der Spielzeughersteller LEGO setzt auf die innovativen Ideen seiner Kunden. Mittels Co-Creation ermöglich LEGO der Online-Community, eigene Vorschläge für neue Sets einzureichen und gegenseitig darüber abzustimmen. Wenn ein Projekt über 10.000 Stimmen erhält, prüft LEGO die Idee, wählt den Gewinner aus und erstellt ein neues Bau-Set, welches weltweit verkauft wird. Der Gewinner wird auf allen Verpackungen genannt und erhält zusätzlich einen Prozentsatz des Gewinns der verkauften Artikel.

Die IKEA Kampagne „Kindern eine Zukunft schenken“ bietet Kindern aus der ganzen Welt die Möglichkeit, an einem Malwettbewerb teilzunehmen. Aus den eingeschickten Tier- und Monsterbilder werden dann die Gewinner ermittelt. Aus den besten Kreationen gestaltet IKEA Stofftiere, die in den Filialen verkauft werden.

„Wie viel Zucker brauchst du noch?“ – unter dieser Fragestellung durften Rewe Kunden online darüber abstimmen, wie süß ein Schokopudding sein soll. Nachdem der Kunden eine der vier Pudding-Varianten probiert hat, sollte er seine Meinung online angeben und für eine Sorte abstimmen. Das Konzept ging auf, die Kunden stimmten für 30 % weniger Zucker.

Netter Nebeneffekt: loyale und begeisterte Kunden

Je intensiver wir Menschen bei einer Sache mitreden dürfen und diese mitgestalten, umso mehr lieben und loben wir diese Sache oder dieses Produkt. Automatisch entwickeln sich daraus sog. „Vorverkäufer“ für das jeweilige Produkt, ohne dass das Unternehmen auch nur einen Cent zusätzliches Budget für die Vermarktung in die Hand nehmen musst.

Ungewöhnlich gewöhnlich, oder? Dahinter steckt ganz einfache Psychologie und nichts Neues.

Neu daran ist nur, den Mut aufzubringen, das Gewöhnliche auf ungewöhnliche Weise zu nutzen, um den Aha-Effekt zu erzielen.

Gut und schön, aber: What’s in it for me?

Was bringt mir das alles? Und wie viel Zeit, Geld und/oder inneres Engagement muss ich investieren, um Teil eines spezifischen Wir zu werden? Oder mit anderen Worten: Wie viel kostet mich das Wir? Und wie bringen WIR unsere PS auf die Straße?

Rund um jeden Einzelnen von uns schwirren viele Ideen, Potenziale, Technologien und Kompetenzen. Wer fühlt sich hierbei nicht auch oftmals überfordert? Meist sind wir selbst unsere größten Kritiker und behindern uns dabei, unsere PS auf die Straße zu bringen. Wir befürchten, nicht originell oder außergewöhnlich genug zu sein.

Oder du hast immer wieder gute Ideen und deinen „Plan“ bereits im Kopf. Dann kommt aber wieder irgendwas dazwischen und hält dich davon ab, deine Gedanken weiterzuspinnen und in konkrete Geschäftsideen oder Geschäftsmodelle umzusetzen. Du hast ein Konzept, bist aber der Meinung, es fehlen noch zu viele Details und das gewisse Etwas. Oder es hapert daran, dass du dich vom Daily Business und dem nie endenden Hamsterrad ständig davon ablenken lässt, die Sache rund zu machen. „Die Arbeit muss ja gemacht werden“, denkst du. „Um das andere kümmere ich mich dann nächste Woche oder wenn ich mal Zeit und Muse habe.“

Kleine sowie große Unternehmen stecken übrigens im gleichen Dilemma. Von Kunden höre ich noch dazu immer wieder die Aussage: „Das haben wir vor Jahren schonmal alles probiert.“ Oder „Die Idee gab es damals schon.“ Oder auch gut: „In unserer Branche wurde bereits alles erfunden.“

Eine Denkweise, die zum Scheitern verurteilt ist. Heutzutage ist eine gute Innovationskultur wichtiger denn je. Möglichkeiten haben wir heute soviel wie nie zuvor. Innovationszyklen werden immer kürzer, permanent erfahren wir von neuen Ansätzen und Vorgehensweisen.

Doch was macht das mit uns? Es verursacht Stress und Selbstzweifel: „Kann ich da noch mithalten? Reichen meine Kompetenzen?“ Selbstdarstellung wird immer wichtiger: Überzeugend präsentieren, visualisieren, technologisch am Ball bleiben. Dazu gutes Auftreten, schnelles Reagieren, Mut haben. Und mittlerweile beherrschen diese Kunst erstaunlich viele – leider nach wie vor auch viele, bei denen mehr Hülle als Inhalt vorhanden ist.

„Innovation happens at the edge“

Was also tun?

Es muss nicht der perfekt organisierte Design Thinking Workshop sein.

Auch aus zufälligen Gesprächen an der Kaffeetheke kann ein neues Produkt oder eine interessante Kooperation entstehen. Wichtig ist, es sich zu öffnen und mal neue Wege zu gehen. Mal was anders zu machen. Sich selbst zu hinterfragen. Sein „Warum“ zu kennen. Beim Durch-die-Stadt-Laufen mal nicht auf dem Handy zu daddeln, sondern bewusst zu beobachten und Verhaltensmuster zu entdecken. Dinge, die wir im Service Design Workshop lernen, mal für uns selbst auszuprobieren.

Das bedeutet mutig zu sein. Unbequeme Wege zu gehen. Wohlfühlzonen zu verlassen. Und auch mal aufs Glatteis zu gehen und auszurutschen. Sich bewusst neuen Ansätzen stellen, die eigentlich überhaupt nicht sein Ding sind.  Scheitern. Und daraus lernen.

Wissen preiszugeben – ohne Angst zu haben, dass es einem jemand klaut. (Wissen ist ja schließlich das Einzige, das sich vermehrt, wenn man es teilt.)

Ergo?

  • Kläre dein eigenes Warum.
  • Schaffe deine eigene Potenzialentfaltungsgemeinschaft. Egal wie und egal wo.
  • Probiere aus. 100% Perfektion ist nicht das Ziel, sondern schnelles Lernen, um Probleme im Kontext des Nutzers zu lösen!
  • Finde die wahren Schmerzpunkte deiner Kunden/Nutzer mittels Design Thinking!
  • Verliere keine Zeit mit zuviel Perfektion, Diskussion und Bedenkenträgertum, sondern setze um und lerne!
  • Sammle möglichst schnell alle Arten von Nutzerdaten und ziehe daraus die richtigen Schlüsse!
  • Gib nicht zu schnell auf und zieh dein Ding durch! Nicht „Everybody’s Darling“ ist erfolgreich, sondern derjenige, der mutig genug ist!
  • Arbeite agil, ad hoc und vernetzt mit Menschen über Abteilungs- und Unternehmensgrenzen hinweg zusammen!
  • Löse dich von der Bewahrermentalität und sei neugierig und offen für die Chancen der Digitalisierung!

Erfolgreich und innovativ können nur diejenigen sein, die offen und aktiv nach breitem Wissen suchen, um dadurch bessere, innovativere und erfolgreichere Ideen zu entwickeln. Und sich selber dadurch stärken. Ganz im Sinne von OPEN FIRST.

Und was ist meine aktuelle „Potenzialentfaltungsgemeinschaft“?  Gemeinsam mit zwei anderen Neudenkerinnen organisiere ich aktuell den HR Booksprint „Changing the Game“. Es ist für mich eine Challenge aus der Welt der Open Innovation. Ich wollte die für mich passende Dosis an Unbekanntem und gleichzeitig die richtige Balance zwischen Herausforderung und Komfortzone. Vom 15. -17.6.2018 ist es soweit. Gut 30 Autoren und Autorinnen haben sich freiwillig und aus Eigeninitiative zusammengeschlossen, um neue Spielregeln zu gestalten. Es bleibt spannend.

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Design Thinking as a Snack – eine praktische Design Thinking Übung zum Ausprobieren

Design Thinking as a Snack: Design Dash - ein Experiment von der HPI D-School

Möchtest du statt langem Einlesen eine schnelle, praktikable Einführung in das Design Thinking finden?

Also Innovation mit Design Thinking in einer Stunde?

Molly Clare Wilson, Dozentin an der HPI School of Design Thinking, hat das „Design Dash“ Template entwickelt, in dem man den Desing Thinking Prozess in 60-90 Minuten komplett durchläuft! Du brauchst einzig ein paar Leute, um das durchzuspielen!

Mit dem Design Dash kannst du direkt loslegen!

Der Design Dash ist eine schöne Design Thinking Übung zum Selbsterkunden des nutzerzentrierten Innovationsprozesses. Natürlich ist das kein Abbild eines echten Design Thinking Prozesses im Unternehmen, bei dem nach neuen Lösungen für Produkte oder Services gesucht wird. Aber es ist eine super Experimentiermöglichkeit, um mal zu Schnuppern und die Scheu zu verlieren, direkt ins Tun zu kommen ohne große Reden zu schwingen.

Hier kannst du dir das Design Dash Template direkt herunterladen.

Die Digitalwerkstatt bietet am Donnerstag, den 28. Juni 2018 um 18:00 Uhr die Möglichkeit, erste Einblicke in Mindset und Arbeitsweise mit Design Thinking zu bekommen. Save the Date! Weitere Infos folgen in Kürze!

 

Auch interessant:

# Design Thinking Werkstatt

# Unsere Design Thinking Prinzipien

# I don’t think Out-Of-The-Box – I think what I can do with the box. Schnell – effizient – innovativ!

 

 

 

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Buchtipp: Besser als der Zufall

Disruptive Innovation: warum scheitern so viele Unternehmen daran? Clayton Christensen gibt mit seinen Jobs to Be Done Lösungsansätze, um Innovationen aus Kundenperspektive zu entwickeln.

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IT Unternehmerevent: Digitize or Die!

Geschäftsmodelle der Zukunft: So klappt die digitale Transformation!

Digitize or Die! Von den Methoden der Start Ups lernen

Kurzzusammenfassung zum IT Unternehmerevent, Schloß Thurnau, 21.06.2017

Der IT-Cluster Oberfranken e. V. lud heute zum zehnten IT-Unternehmer Event ins Schloss Thurnau ein. Gleichzeitig war dies die Kickoff-Veranstaltung der Digitalen Gründerzentren in Oberfranken. Das Motto lautete: ‘Digitize or die’ – Erfolgreich digitalisieren mit den Methoden der Startups.

Wie können mittelständische Unternehmen ihre eigene Digitale Transformation vorantreiben? Wie bleiben sie wettbewerbsfähig? Digitize or die – Philipp Depiereux ist überzeugt: Die Digitalisierung wird bestehende Wirtschaftsmuster tiefgreifend verändern und wer jetzt nicht digitalisiert, überlässt die Wertschöpfung anderen.

Der Gründer und Geschäftsführer der Digitalberatung und Startup-Schmiede etventure beschäftigt sich seit jeher mit Innovationsprojekten. Erst als Berater, dann als CEO eines mittelständischen Unternehmens mit 250 Mitarbeitern. Seit sieben Jahren setzt er direkt und unmittelbar die digitale Transformation von Unternehmen um – sowohl innerhalb der bestehenden Kernorganisation als auch durch den Aufbau neuer digitaler Geschäftsmodelle. Mit vielen interessanten Beispielen zeigte er uns, wie digitales Neugeschäft mit Startup-Methoden in Unternehmen erfolgreich umgesetzt und wie durch aktiv eingebundene Mitarbeiter die Digitale Transformation gelingen kann.

Dabei zeigt Philipp Depiereux auf, mit welchen Erfolgsfaktoren auch Traditionsunternehmen ihr Geschäftsmodell fit für die digitale Zukunft machen können und was sie dabei von den großen Tech-Unternehmen und neuen digitalen Playern lernen können.

Wir haben die wichtigsten Essenzen als Infografik (Download als pdf) zusammengefasst!

Erfolgsfaktoren der Digitalisierung: Die Methoden der Startups mit Design Thinking für das eigene Geschäftsmodell nutzen!
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Erfolgreiches SEO: Die Digitalwerkstatt bei der Projektin Drinks, Beats & Networking

Vortrag: Erfolgreiches SEO: wer gefunden wird, verkauft!

Die Digitalwerkstatt ist im Rahmen der Nürnberger WebWeek mit einem Vortrag bei Projektin Drinks, Beats & Networking

Projektin bei der Nürnberger WebWeek (#nueww)

Gründer, Selbstständige und Unternehmer sind herzlich eingeladen zu Drinks, Beats & Networking. Spannende Impulsvorträge in entspannter Atmosphäre gibt es am Montag abend im PARKS Nürnberg.Sichert euch jetzt euer Ticket unter Projektin.Im Ticketpreis enthalten ist der Eintritt zur Veranstaltung, der Apéritif und Fingerfood.Vorträge:

SEO – erfolgreich gefunden werden
(Annika Leopold // Digitalwerkstatt Forchheim)

Wer gefunden wird, verkauft: Finde heraus, wie du dein digitales Spielfeld so gestaltest, dass dich nicht nur deine Wunschkunden finden, sondern auch Google oder andere relevanten Suchmaschinen. Anhand von knackigen Praxisbeispielen lernst du, welche Tools dich effektiv bei der Keyword-Recherche, Content-Planung und Erfolgsanalyse unterstützen. So kannst du dich zukünftig noch mehr auf dein Kernbusiness konzentrieren und kommst schneller und effizienter zum Ziel.Online und Offline sind kein „entweder oder“ mehr, sondern ein „sowohl als auch“. Das gilt vor allem für den stationären regionalen Handel, bei dem Digitalisierung mehr denn je einer der TOP 3 Tagesordnungspunkte sein sollte.

Social Videos – einfach mehr Reichweite
(Heike Stiegler // Heikes Stadtgeflüster)

Bewegte Beiträge – bring Leben in deinen Post: Die meiste Aufmerksamkeit erreichst Du mit Videos. Aber woher nehmen? Mit einfachen Mitteln und wenig Zeitaufwand kannst Du selbst Social-Videos erstellen. Der Vortrag zeigt dir einige Möglichkeiten und Tools, wie Du Deine Posts mit mehr Leben erfüllen kannst.

Wir freuen uns schon sehr auf einen tollen Abend!
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Experten Tipps für deine Suchmaschinenoptimierung (SEO)

expertentipps-fuer-suchmaschinenoptimierung

Mit der richtigen SEO Strategie zu mehr Erfolg bei Google & Co!

Erstelle mit relevanten Keywords top Inhalte und sei zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Analysiere, lerne und verändere stetig – dann bist du die Nr. 1!

On the Fly

  • SEO ist der Prozess, mit dem du deine Website so optimierst, dass sie mehr Besucher über Suchmaschinen anzieht.
  • Wenn du meine Experten Tipps für Suchmaschinenoptimierung konsequent umsetzt, machst du aus Fremden Nutzer und schlußendlich Käufer sowie Promotoren deiner Produkte oder Dienstleistungen.
  • Suchmaschinenoptimierung ist ein andauernder Prozess – keine einmalige Sache. Wer dir „Mit SEO in 8 Wochen auf Platz 1 von Google“ verkauft, ist unglaubwürdig.
  • Arbeite mit relevanten Keywords, verarbeite sie in relevanten Inhalten, verbreite sie an relevanten Orten zur richtigen Zeit und analysiere kontinuierlich den Erfolg deines Handelns – dann bist du digital on top!
  • Infografik: „Erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung (SEO): Die wichtigsten Expertentipps on the fly“

 


Inhaltsübersicht

„Wie komme ich bei Google nach oben?“

Diese Suchanfrage liefert in Google über 4 Millionen Ergebnisse. Obwohl es scheinbar schon alle Antworten im Netz gibt, sorgt das Thema SEO für dauernden Gesprächsstoff und Informationsbedarf.

Vielleicht geht es dir ähnlich wie einer meiner Kundinnen: sie ist sehr stolz auf ihre wunderschöne Website und hat schon viele tolle Inhalte erstellt. Sie bewegt sich professionell in den sozialen Netzwerken und zeigt sich authentisch und nahbar. Dennoch kriegt sie rein über die organische (nicht-bezahlte) Google-Suche keine neuen Interessenten auf ihre Website. Nun überlegt sie, wo sie Budget und Zeit investiert. Google Adwords? Suchmaschinenoptimierung? Noch mehr Inhalte erstellen? Social Media Kampagnen?

„Eine neue Website erstellen“ ist nicht gleichzeitig „Eine neue suchmaschinenoptimierte Website erstellen“

Momentan bekomme ich viele Anfragen mit ähnlichen Geschichten. Viele Solopreneure oder Unternehmen haben sich von einer Agentur eine tolle Website erstellen lassen, die diesen Launch vielleicht noch mit einer guten Kampagne unterstützt. Nun stehen sie vor einem Riesenberg Arbeit. Der Shop läuft nicht von alleine. Es kommen keine neuen Besucher oder Anfragen.

Sie gingen davon aus, dass eine „neue Website erstellen“ oder den „Relaunch einer Website“ zu beauftragen gleichzusetzen ist mit „eine neue suchmaschinenoptimierte Website erstellen“ oder den „Relaunch einer Website unter SEO Gesichtspunkten“ in Auftrag zu geben. Das ist weit gefehlt. Denn natürlich sollten Profis beim Beraten und Erstellen von neuen Internetauftritten die Markenstrategie sowie den Vermarktungsprozess im Blick haben. Aber der Aufwand zur Erstellung von letzterer Variante ist um ein wesentlich Höheres – sowohl inhaltlich als auch technisch.

Da dies für den Web-Laien anfangs nicht erkennbar ist, sitzen diese irgendwann potenziell gefrustet da. Der Druck vom Management wird auch immer größer. Sie bekommen große Augen, wenn sie das Angebot zur nachfolgenden Suchmaschinenoptimierung ihrer Agentur in den Händen halten.Und jetzt?

Mach dir frühzeitig Gedanken über deine Webstrategie!

Geschickter wäre es vermutlich gewesen, sich im Vorfeld direkt über seine Webstrategie Gedanken zu machen und daraus ein strukturiertes Webkonzept zu machen. Aber es ist nie zu spät. Suchmaschinenoptimierung ist tricky, aber kein Hexenwerk. Es ist wie mit der Tetris-Lampe: du hast verschiedene Bausteine, die du individuell kombinieren kannst mit der Zielsetzung, deine Marke zum Leuchten zu bringen. Und genau dafür gebe ich dir einige Expertentipps für deine Suchmaschinenoptimierung. Damit bekommst du das nötige Rüstzeug, was du zur Umsetzung brauchst.

Experten Tipps zur Suchmaschinenoptimierung: wer gefunden wird, verkauft!


SEO Expertentipps für deine Suchmaschinenoptimierung

1. Finde relevante Keywords für dein Angebot.

Keywords sind Wörter und Sätze, die in Suchmaschinen eingegeben werden. Man unterscheidet zwischen einzelnen Keywords und sog. „Long-Tail-Keywords“, die ganze Phrasen beinhalten und somit spezifischer sind. Keywords repräsentieren Themen, über die Web-Besucher etwas erfahren möchten.

Überlege dir also, wer dein potenzieller Besucher sein könnte (idealerweise hast du dafür eine Persona erstellt) und nach welchen Themen dieser sucht. Dies können Fragen sein, die in der Branche häufiger gestellt werden oder konkret Fragen, für die dein Angebot die Lösung sein könnte.

Wichtig ist auch, darüber nachzudenken, in welcher Formulierung dein Interessent sein Thema formuliert. Bist du in einer jüngeren Zielgruppe unterwegs? Ist es eine sehr Fachliche? Hast du mit Endkunden zu tun oder bist du im industriellen Umfeld unterwegs? Imitiere die Sprache deiner Zielgruppe und überlege auch, in welcher Phase sie sich befinden könnte: sind hre Fragen problemorientiert oder sucht sie schon konkrete Lösungen auf ein konkretes Problem? Hat sie ihre Entscheidung für einen möglichen Kauf schon getroffen?

Erweitere deine Keyword-Liste (am besten, du legst dir eine Excel-Tabelle an) um mögliche Alternativen, die du bereits im Internet findest. Gib deine Wörter beispielsweise in Google ein und schaue, was dir bereits an Phrasen und ergänzenden Wörtern dazu angezeigt wird. Das ist oft hilfreich.

Achte auch darauf, welche Keywords von deinen Wettbewerbern schon vielfach eingesetzt werden und welche Keywords ein hohes Suchvolumen beinhalten. Fokussiere dich dabei auf die Nischen, d.h. überlege dir Keywords, die ein hohes Suchvolumen haben, aber noch nicht so häufig von deinen Mitbewerbern benutzt werden. Hilfe bietet dir hier z.B. der Google Keyword Planner.


SEO Expertentipps für deine Suchmaschinenoptimierung (SEO): Content Marketing & Content Strategie

2. Erstelle informative Inhalte rund um deine Keywords.

Jetzt geht es ans Inhalte erstellen. Erstelle außergewöhnliche Inhalte, die für deine Persona bzw. Besucher relevant sind und einen Mehrwert darstellen. Hierfür ist der Kontext entscheidend. Überlege dir Blog-Kategorien und zugehörige Themen, die informativ zu den jeweiligen Suchabsichten deiner Benutzer passen. Bei der Texterstellung solltest du deine Keywords unterbringen, aber es steht im Vordergrund, einen gut lesbaren, ansprechenden Text zu erstellen. Mittlerweile erkennt Google auch Textzusammenhänge und benötigt nicht mehr so eine hohe Keyworddichte, wie es früher mal der Fall war.

Suchmaschinen werden beständig weiterentwickelt und können mittlerweile auch die Absichten erkennen, die ein Benutzer bei seiner Suche hat. Möchte er sich nur informieren oder benötigt er Lösungen für ein konkretes Problem oder hat er sich entschieden, etwas zu kaufen und benötigt Preis- und Leistungsvergleiche? Als Inhalte bieten sich u.a. Erklärvideos, Ebooks, Whitepapers, etc. an.


SEO Expertentipps für deine Suchmaschinenoptimierung: Long Tail Keywords

Optimiere deine Inhalte für ein primäres Keyword.

Nun geht es darum, deine einzelnen Seiten für ein primäres Keyword (Achtung: Keywords sind einzelne Wörter UND Phrasen) zu optimieren. Denk daran, dass jede Einzelne deiner Unterseiten für Google rankt und unabhängig voneinander suchmaschinenoptimiert werden sollte. Hier ist es wieder entscheidend, mit welcher Intention dein Besucher nach Informationen sucht und in welchem Kontext er Inhalte findet. Er muss nicht den entscheidenden Einstieg über deine Startseite finden, sondern sollte sich auf jeder Unterseite zurechtfinden und genau dort landen, wo er die für ihn relevante Information findet. Damit schaffst du automatisch ein gutes Benutzererlebnis und sorgst für gute Gefühle.
Was heißt das im Klartext?

  • Verwende dein Keyword im Titel und in der URL deiner Seite.

    Sollte die Seite schon länger bestehen und du änderst die URL, richte eine 301-Weiterleitung ein, damit die ehemalige Seite nicht ins Leere läuft.

  • Wenn du mit Long-Tail-Keywords arbeitest, trenne diese in der URL mit einem Bindestrich

    z.B. /diedigitalwerkstatt.de/expertentipps-zur-suchmaschinenoptimierung-seo/

  • Verwende das Keyword in deinen Überschriften

    und markiere diese entsprechend als <h1>, <h2> oder <h3>. Achte darauf, dass im oberen Bereich einer Website („above the fold“) das Keyword in jedem Fall im Text vorkommt ebenso wie in Aufzählungen sowie im eigentlichen Text und – ganz wichtig – in den ALT-Informationen deiner Bilder. Oftmals ist es müßig, diesen Wert zu pflegen, aber er ist enorm wichtig. Ebenso kannst du deine Bilddateinamen schon entsprechend intelligent benennen (einzelne Wörter auch mit Bindestrichen getrennt).

  • Verwende dein Keyword in der Metabeschreibung / Meta Description.

    Diese ist von den hoch gepriesenen Metainformationen noch die Einzige, die wirklich relevant ist. Sie wird auch für die Ergebnisansicht in Google herangezogen. Formuliere knackig & prägnant, um was es geht und mache dem Leser Lust dazu, darauf zu klicken. Die Meta Description sollte nicht länger als 140 Zeichen sein. Wenn du mit WordPress arbeitest, installiere dir das Yoast Plugin – ein perfektes Experten Hilfsmittel für deine Suchmaschinenoptimierung.

  • Ergänze deine Inhalte um relevante interne und externe Links.

    Verwende dabei die Keywords, zu denen du ranken möchtest, als Hyperlinktext, wie z.B.: weitere Google Expertentipps für Suchmaschinenoptimierung findest du hier.

  • 80% aller Nutzer besitzen ein Smartphone – und benutzen es auch!

    Optimiere deine Website für Mobilgeräte

    und stelle sicher, dass deine Inhalte auf jedem mobilen Endgerät und jeder Bildschirmgröße korrekt angezeigt und wiedergegeben werden. Wenn du mit vielen und langen Texten arbeitest, überlege dir, eine komplett separate responsive Variante deiner Website erstellen zu lassen, um hier nur die wichtigsten Fakten und Informationen wiederzugeben. Auf Mobilgeräten durch endlose Texte zu scrollen, empfinden die meisten Nutzer als sehr anstrengend (wie bei diesem hier :-)).


    expertentipps-fuer-suchmaschinenoptimierung-werbung-social-media-email

Werbe für deine Inhalte – wieder und wieder.

Deine außergewöhnlichen Inhalte müssen nun raus in die Welt! Nutze Social Media und Email Marketing, um auf dein Angebot aufmerksam zu machen. Auch können geschickt und gut gestaltete Google Adwords Kampagnen zum Erfolg bringen oder Social Media Ads auf z.B. Facebook oder Instagram.

Achte auch hier im Vorfeld darauf, dass du deine gesammelten Nutzerdaten sofort adäquat im Rahmen eines selbstlernenden Prozesses verarbeitest, damit du immer bessere, relevantere und spezifischere Informationen an deine Benutzer verteilen kannst. Behalte dabei deinen Inbound Prozess im Auge, den ich dir an einer anderen Stelle vorstellen werde.


SEO Expertentipps für deine Suchmaschinenoptimierung

Verlinke deine Inhalte im Web.

Suchmaschinen wie Google folgen Links zwischen verschiedenen Websites und finden heraus, wie relevant die Inhalte miteinander verknüpft sind. Google nutzt dies, um die Autorität deiner Website zu überprüfen und rankt sie je nach Verknüpfung. Dabei gilt die Devise: je bekannter und vernetzter die Website einer anderen Marke ist, desto relevanter ist der sog. „Backlink“/“Inbound Link“, der von dort auf deine Seite zeigt.

Finde heraus, welche Influencer es in deinem Umfeld gibt und wer die Vordenker in deiner Branche sind. Versuche, diese geschickt in deine Kommunikation einzubinden und davon zu profitieren. Es sollte eine Win-Win-Situation sein – in Kürze erscheint mein Artikel mit weiteren Beispielen dafür.

Aktualisierung vom 22.03.2018: 

Berücksichtigung der künstlichen Intelligenz der Suchmaschine

Google hat sich bereits seit einiger Zeit auf dem Gebiet der künstliche Intelligenz (KI) spezialisiert. Dies betrifft insbesondere die Suchmaschinenoptimierung, die durch Machine-Learning zunehmen beeinflusst wird. Das KI-System „Rankbrain“ befähigt Suchmaschinen selbst zu lernen und Suchanfragen eigenständig zu verstehen. Die Content-Qualität kann hierbei mittels „Co-Occurance“ viel präziser gemessen werden, indem statt der Keyword-Dichte die semantische Distanz zwischen zwei Wörtern berechnet wird und somit festgestellt wird, wie nahe diese verwandt sind. Google verfügt mit über 130 Billionen gefundener Websites über einen komplexen Datensatz, um die Bewertung der semantischen Distanz zwischen Wörtern detailliert zu bestimmen.

Zudem kann Rankbrain der Suchmaschine helfen, die Bedeutung von Wörtern zu verstehen. Beispielsweise kann unterschieden werden, ob bei der Suchanfrage „Apple“ das Unternehmen oder das Obststück gemeint ist. Statt der bloßen Keywords kann Google die Nutzerintention immer besser verstehen und differenzieren.

Um eine hohe Content-Qualität, also Co-Occurance, zu erreichen, müssen für konkrete Themen auch die relevanten Unterthemen (so genannte „Entitäten“) miteinbezogen werden. Beispielsweise sollte ein Text, der sich mit Autos beschäftigt, die Entitäten „Reifen“ und „Lackfarbe“ ebenfalls beinhalten. Je vollständiger die Beschreibung innerhalb eines Textes ist, umso hochwertiger ist der Content.

Das Ende für Backlinks und Keyword-Dichte?

Suchmaschinen wie Google folgten lange Zeit Links zwischen verschiedenen Websites um herauszufinden, wie relevant die Inhalte miteinander verknüpft sind. Aufgrund von KI sind jedoch sowohl die Anzahl an Backlinks als auch eine starke Keyword-Dichte nicht mehr ausschlaggebend dafür, wie gut das Ranking ist. Stattdessen gewinnen Faktoren wie holistischer (ganzheitlicher) Content, die durchschnittliche Verweildauer, die Click-Trough-Rate, die Bounce-Rate oder die besuchten Unterseiten während einer Session zunehmend an Bedeutung. Das bedeutet: durch Machine-Learning ist Google in der Lage, verschiedene Ranking-Faktoren genauer zu differenzieren. Durch die Auswertung dieser Faktoren kann immer genauer bestimmt werden, ob eine Seite die Intention des Nutzers bedienen kann oder nicht.

Die Zukunft der Suchmaschinenoptimierung

Aktuell muss Rankbrain noch an Offline-Daten üben, jedoch ist die Transformation der SEO durch künstliche Intelligenz bereits in vollem Gange. In naher Zukunft wird Google Ranking-Faktoren in Echtzeit beurteilen können. Das Verhalten von Suchmaschinen wird undurchsichtiger und weniger vorhersagbar werden. Neue Potenziale für die Suchmaschinenoptimierung können in verwandten Disziplinen gefunden werden: Sowohl technisches SEO als auch softe Faktoren wie Social Proof, Design oder Markenreputation werden an Bedeutung gewinnen.

Und was sind die To Do‘s?

Die Suchintention der Nutzer sollte sowohl bei der Keyword-Recherche als auch bei der Planung von Seiteninhalten berücksichtigt werden. Als SEO-Manager muss man sich immer wieder die Fragen stellen: Ist mein Kaufangebot wirklich für den Nutzer relevant? Sind meine Bilder und Videos qualitativ hochwertig und inspirierend? Stelle ich holistischen Content zur Verfügung? Nur, wenn konsequent auf den User-Intent eingegangen wird, besteht die Chance, die Nutzer zufrieden zu stellen und sie zum Verweilen anzuregen. Dadurch werden Signale an Google gesendet, die das Ranking der Seite positiv beeinflussen. Lesenswert dazu ist auch der Artikel „Erfolgsfaktor SEO: Umsatz generieren mit den richtigen Insights“

Tipp: t3n hat eine Übersicht über die besten Tools zur Keyword-Recherche erstellt. Reinschauen lohnt sich.


SEO Expertentipps für deine Suchmaschinenoptimierung

Analysiere deine Maßnahmen und lerne kontinuierlich daraus.

Nutze Analytics-Werkzeuge, um all deine Maßnahmen und Schritte zu überprüfen. Definiere dir hierfür im Vorfeld entsprechend sinnvolle Messgrößen, damit du einen Vorher-Nachher-Vergleich hast und weißt, an welchen Schrauben es Sinn macht, zu drehen und welche wenig Wirkung erzielen.

Suchmaschinenoptimierung ist ein Prozess – kein einmaliges To-Do!

Was dir klar sein muss: Suchmaschinenoptimierung ist keine einmalige Sache. Nach wie vor denken viele Vorgesetzte oder Marketeers, jetzt machen wir mal SEO und optimieren einmal unsere Seiten, dann haben wir es geschafft. Dem ist leider nicht so. Gute Suchmaschinenoptimierung ist ein regelmässiger Prozess, der in jeder To-Do-Liste eines Selbständigen oder KMU oder Marketeers in einem größeren Unternehmen seinen festen Platz haben sollte.

Selbstverständlich kann der SEO Prozess ausgelagert und an externe Profis vergeben werden. Aber auch dann kommst du nicht daran vorbei, dir Gedanken über dein digitales Spielfeld und potenzielle Kunden zu machen, die du mit deinem Angebot beglücken möchtest. Beglücken meine ich an dieser Stelle wörtlich – auch im industriellen Umfeld: das Herz muss hüpfen – egal, ob es sich um Angebote rund um die persönliche Weiterentwicklung, gesunde Ernährung, megacoole Mountainbikes oder Schraubspindelpumpen handelt.

Glückliche Suchmaschinen – mehr Interessenten – mehr Arbeit für dich

Willst du mehr Arbeit haben? Denn auch das ist klar: wenn du die Expertentipps zur Suchmaschinenoptimierung befolgst, wirst du mehr Nutzer auf deinen Seiten haben und somit mehr Arbeit.

Bereit, dich darauf einzulassen?

Gerne kannst du dich auch im nächsten Web-Strategie-Workshop bei uns in der Digitalwerkstatt anmelden. Hier erfährst und erarbeitest du alles, was du für deinen erfolgreichen Online-Auftritt brauchst. Mit dem Website-Qualitäts-Check erhältst du zudem einen Leitfaden für deine kontinuierliche Optimierung.

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Samsungs aktueller Werbespot sorgt mit Digital Trends für gute Gefühle

  • Ein Vogelstrauß wird zum „Rocket Man“ dank VR Brille

  • Durch Virtual Reality entsteht eine perfekte User Experience

  • #DoWhatYouCant –  echte Innovationen schafft nur der, der daran glaubt, auch unüberwindbar scheinende Hürden zu bewältigen.

  • Und last but not least: Tiere, Babys und nackte Frauen ziehen einfach immer!

#PERSPEKTIVENWECHSEL

Storytelling als Instrument: Samsung & der Vogelstrauß

Seit Ende März läuft der Werbespot von Samsung zum neuen Aushängeschild Galaxy S8. Heute morgen berichtet eine Kollegin begeistert von dem Vogelstrauß Werbespot, der zur Zeit überall läuft und der absolute Renner sei! Storytelling at its best.

Die Story ist schnell erzählt: der Vogelstrauß hat ein naturgegebenes Problem: Er kann nicht fliegen. Samsung greift genau diesen Umstand auf und erzählt in 100 Sekunden die Geschichte eines Straußes, der zufällig eine VR-Brille findet und dank einer Simulator-Experience seine Leidenschaft fürs Fliegen entdeckt. Und natürlich hebt er am Ende auch in der Realität ab und macht das Unmögliche möglich.

 

„We make what can’t be made. So you can do what can’t be done“

 

Das ist Samsung’s Botschaft am Ende des Films, mit der sie sich direkt an die Konsumenten richtet. Ergänzt um den Hashtag #DoWhatYouCant greift die Marke zudem die aktuelle Herausforderung der Digitalisierung und des Design Thinkings auf, die bescheinigt, dass wirkliche Innovationen nur von den Menschen (oder eben Vogelstraußen) umgesetzt werden können, die daran glauben,  auch unüberwindbar scheinende Hürden bewältigen zu können (sog. Wicked Problems – dazu berichten wir nochmal gesondert).

Die Heldenreise perfektionieren die Agentur Leo Burnett und Samsung mit dem kultigen Soundtrack „Rocket Man“ von Elton John, der dem Ganzen noch das i-Tüpfelchen verpasst. Sicher ist hier ein Werbespot entstanden, der für ganz großes Kino sorgt und für den es sich lohnt, Werbung zu schauen!

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Erfolgreich mit Social Media

Gestern durfte ich mal wieder live und in Farbe erleben, was Netzwerken unter Frauen auch außerhalb der sozialen Netzwerke im Internet bedeutet. Auf Anfrage des ebusiness-Lotsen Oberfranken referierte ich in Bamberg im Rahmen des Internationalen Frauentags zum Thema Social Media für Unternehmerinnen.

Das Publikum aus überwiegend Frauen war angenehm bunt gemischt und stellte sich knappe zwei Stunden dem Dialog mit mir. Schon allein durch die vielen Nachfragen und Beiträge des Publikums erledigte sich mein geplantes Programm quasi von alleine und hat mir mal wieder gezeigt, wieviel Potenzial in den sozialen Medien steckt, aber auch, wie viele Fragezeichen sie nach wie vor auslösen. Auch wenn das Thema nun nicht mehr brandneu ist – brandaktuell dafür allemal.

Mein Part war es, in das Thema Social Media einzuführen und einen Überblick über die wichtigsten Netzwerke zu geben, wie z.B. Facebook, Google+, Twitter, XING, Pinterest, Youtube oder Instagram. Welches Soziale Netzwerk Sie für Ihren Auftritt wählen, hängt von Ihren Zielen ab, die Sie sich von diesem Kanal versprechen.

thinkoutsidetheboxMein wichtigster Rat zum erfolgreichen Online-Netzwerken ist das aktive Zuhören, denn nur wer auf die Belange von Kunden/Fans/Followern und deren Interessen eingeht, ist auf die Dauer erfolgreich. Wichtig ist auch, sich mit geäusserter Kritik objektiv auseinanderzusetzen, statt diese zu ignorieren oder – was viel schlimmer ist – versuchen, zu vertuschen. Bleiben Sie sachlich, aber auch authentisch und stehen für die Dinge ein, die Sie vertreten möchten. Dabei ist es durchaus legitim und wichtig, Persönlichkeit zu zeigen und vielleicht auch mal unbequeme Meinungen zu äussern.

In diesem Sinne – viel Spaß beim Schmökern in meiner Vortrags-Prezi! Und wenn Sie Unterstützung bei Konzeption, Umsetzung oder laufender Betreuung brauchen: ich freue mich auf Ihren Anruf oder Ihre Email!

 

 


Blogs/Beispiele zum Stöbern: 


Quellenangaben: 
© Sunny studio – Fotolia.com
© Artco – Fotolia.com
© squarelogo – Fotolia.com
© lassedesignen – Fotolia.com
© Iveta Angelova – Fotolia.com

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Skimmer, Scanner oder Leser?

Interessiert es Sie, wie Sie Ihre Webseite auf die wichtigsten Punkte hinsichtlich Zielgruppenoptimierung und Google Ranking überprüfen können?

Finden Sie in meiner Prezi wertvolle Tipps, wie Sie Ihre Website mit Leben füllen können. Von Besucherverhalten über die Erstellung von Personas bis zur Entwicklung von guten Keywordlisten und dem Aufbau von Backlinks wird jedes wichtige Thema angeschnitten und mündet am Ende in einen Qualitätscheck von

  • Inhalt
  • Zielgruppe
  • Aufbereitung der Information
  • Text
  • Benutzerführung
  • Design
  • Technik


„Der Website-Qualitätscheck“
– gestern abend durfte ich dazu für den ebusiness-Lotsen Oberfranken in der designwerkstatt Coburg referieren. Neben schönen Räumlichkeiten, sehr freundlichen Gastgebern und einem tollen Fingerfood-Buffet entstand am Ende ein lebhafter Dialog und auch ich durfte wieder mit neuen Impulsen nach Hause gehen. Vielen Dank an Katharina Kroll und Karolin Haltrich vom ebusiness-Lotsen Oberfranken!

 

 

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Der Webseiten-Qualitätscheck

Der Webseiten-Qualitätscheck

So findet Sie nicht nur Ihre Zielgruppe, sondern auch Google

Sie haben irgendwann Ihre Firmen-Website ins Netz gestellt, aber dann lange Zeit nicht mehr aktualisiert? Sie sind nicht mehr zufrieden mit Ihrer Homepage, können aber nicht genau sagen, woran das liegt? Sie wünschen sich, dass Ihre Webseite weiter oben in den Suchergebnissen der Suchmaschinen wie Google und Co erscheint?

Dass ein guter Auftritt im Web heutzutage das Aushängeschild eines jeden Unternehmens ist, ist unlängst bekannt. Je nach Ausrichtung und Zielgruppe können Sie diesen als Vertriebsmotor gestalten und auf einfache Art und Weise Ihre gewünschten Produkte, Dienstleistungen oder Informationen verbreiten.

Verändertes Kunden- und Konsumentenverhalten führt dazu, dass selbst bei traditionellen Branchen oder kleineren Betrieben die Visitenkarte im Netz nicht mehr wegzudenken ist.

  • Doch wie können Sie diese gestalten, um den Anforderungen von heute gerecht zu werden?
  • Welche  Aspekte davon sind online entscheidend, um erfolgreich zu sein?
  • Muss Social Media immer ein  zwingender Bestandteil dabei sein?
  • Und wie bringen Sie Google dazu, ihren Webauftritt entsprechend zu würdigen und auf die vorderen Plätze zu bringen?

In der Veranstaltung des ebusiness Lotsen Oberfrankens gebe ich zahlreiche Tipps, wie Sie sich die Erfolgsfaktoren im Internet zunutze machen und Alleinstellungsmerkmale schaffen können.

  • 04.06.2014, 18:00 Uhr
  • IHK-Bildungszentrum Bamberg, Ohmstraße 15, 96050 Bamberg

Auszüge der Präsentation können Sie sich im Veranstaltungsarchiv des ebusiness Lotsen Oberfrankens downloaden.

Zielgruppe: jedes große und kleine Unternehmen, das sich die Vorteile vom Internet zunutze machen möchte, Handwerksbetriebe, Einzelunternehmer, Dienstleister, Interessierte zum Thema Online-Marketing / Internetauftritt von Unternehmen

Bildquellen: ebusiness Lotse Oberfranken