Werkstudent (m/w) Digital Marketing: Ärmel hochkrempeln und los – wir brauchen Unterstützung!

Werkstudent Digital Marketing (m/w)

Digital in Your DNA?

Wir suchen längerfristig Unterstützung auf Basis von ca. 10-12 Stunden pro Woche, und zwar

  • bei der Organisation und Kommunikation von Events & Workshops, die in der Digitalwerkstatt stattfinden
  • bei der Konzeption und Pflege der suchmaschinenoptimierten Inhalte für unsere digitalen Kanäle (WordPress, Facebook, Twitter, Pinterest, etc.)
  • bei der Recherche von Themen, Kooperationspartnern, Markttrends sowie neuen Technologien
  • bei der Analyse und Optimierung der User Experience unserer digitalen Kanäle

Das bringst du mit:

  • Idealerweise erste Erfahrungen im Umgang mit Content-Management-Systemen wie WordPress
  • Hohe Social Media Affinität
  • Interesse und erstes Know-How in Sachen SEO
  • Lust auf Analytics und Performance Marketing
  • Hohe Affinität zu Grafik-Design & den damit verbundenen Tools
  • Interesse an Menschen und Lust auf Kommunikation
  • Sicherer und gewandter Umgang mit der deutschen Sprache
  • Hohe Zuverlässigkeit, Vertrauenswürdigkeit und Deadline-erprobtes Arbeiten

Das bieten wir dir:

  • Platz, um deiner Kreativität freien Lauf zu lassen
  • Jede Menge Chancen, um Erfahrungen zu sammeln
  • Training on the Job
  • Familiäre, angenehme Atmosphäre, in der DU wichtig bist!

Unser Setting:

Annika Leopold ist Digital Marketing Consultant und Gründerin der Digitalwerkstatt in Forchheim. Nach über 15 Jahren Konzernerfahrung im Prozess Consulting für einen Global Player in der Medizintechnik entschied sich die studierte Informationsmanagerin für eine Karriere als Solopreneurin.

Seit 2010 berät und begleitet sie mittelständische Unternehmen, Händler sowie StartUps zu den Schwerpunkten Digital Marketing, Design Thinking, Business Design und Projektmanagement.

Ende 2016 gründete sie in Forchheim die Digitalwerkstatt als Think Tank, Treffpunkt und Innovationsforum für alle, die kreatives Querdenken und Hands-On-Mentalität als eine der Kernkompetenzen 4.0 ansehen. Wir arbeiten eng mit anderen Experten in den Bereichen Service Design, Online Marketing, Softwareentwicklung und Prozess Consulting zusammen.

Kribbelt es schon im Kopf?

Wenn dir das Setting entgegenkommst und du 360 Grad in alle Themen im digitalen Marketing reinschnuppern möchtest oder auch schon erste Erfahrungen hast, sollten wir uns kennenlernen!

Die Digitalwerkstatt ist im 1. OG des LEOPOLD Nutzfahrzeugzentrum Forchheim (2min von A73 entfernt, 10min mit Fahrrad von Bahnhof) angesiedelt und verfügt über schöne Räumlichkeiten, in denen du dich wohlfühlen wirst. Zudem haben wir einen großen Kühlschrank mit freier Getränkewahl, jede Menge Kaffee, Snacks & Knabbereien. „Werkstatt-Atmosphäre“ garantiert! Wenn unsere Wellenlänge passt und wir entsprechend Arbeitspakete geschnürt haben, kannst du auch vom Homeoffice aus arbeiten.

Interesse? Dann schicke uns gerne eine Email mit den wichtigsten Infos über dich oder noch besser – ruf‘ direkt an: 09191/733 699 50 bzw 0176/207 313 16

Annika Leopold | Die Digitalwerkstatt Forchheim

Annika Leopold

Digital Marketing Consultant

Annika berät und gestaltet branchenunabhängig seit über zehn Jahren zu den Schwerpunkten Service Design Thinking, (Online-)Marketing, Organisationsentwicklung und Projektmanagement. In der von ihr gegründeten Digitalwerkstatt hält und organisiert sie Erfolgswerkstätten, individuelle Workshops und inspirierende Netzwerktreffen für alle Digital-Interessierten zwischen 6-99 Jahren.

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Was ist eigentlich Visual Storytelling?
Visual Coach Melanie Zucker im Gespräch mit der Digitalwerkstatt

Jetzt weiß ich, was ich will!

Ich bin Melanie Zucker! Als Visual Business Coach unterstütze ich Frauen in Führungsrollen, ihre persönliche Vision sprichwörtlich zu „sehen“, mit Stift und Papier festzuhalten, und im Alltag umzusetzen. Ganzheitlich, visuell und nachhaltig.

Wer schon mal in einem Vortrag oder Workshop das Vergnügen hatte, neben Melanie zu sitzen, der ist schon nach kurzer Zeit nicht mehr sicher, auf was er sich mehr konzentrieren soll – den eigentlichen Inhalt oder Melanie’s Mitschrift. Ohne Vorbereitung und tiefere Infos schafft sie es, am Ende ein sauber strukturiertes DIN A 4 Blatt zu haben und alle Informationen in Wort & Bild so miteinander zu verknüpfen, dass es einen logischen Zusammenhang ergibt.

Aus der Begeisterung heraus habe ich Melanie angesprochen, ob sie nicht mal Lust hat, in der Digitalworkshop ein Workshop Setting zu machen. Im Mai war es dann soweit und im Rahmen des Digital Detox Talks hat sie einen „Schnelldurchlauf“ im Visual Storytelling angeboten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren absolut begeistert und deshalb gibt es jetzt einen etwas breiter aufgestellten Ganztages-Workshop „Visual Storytelling – Erzähle deine Geschichte mit Papier und Stift“, in dem mehr Raum für Individualität und Übung ist.

Während der Vorbereitung hatte ich Gelegenheit, Melanie ein paar Fragen zu stellen.

Melanie, warum eigentlich „Visual Storytelling“? 

Die Fähigkeit, auch komplexe Sachverhalte oder Emotionen schnell und einfach z.B. in einem Workshop zu visualisieren, ist eine der Kernkompetenzen für die Zukunft. Meine Erfahrung zeigt, dass man damit so viel schneller ans Ziel kommt, weil Bilder Inhalte viel schneller als Worte transportieren können. Zudem fördern sie ein gemeinsames Verständnis und es ist immer wieder verblüffend, wie klar manche Dinge werden, wenn man sie erstmal aufgemalt hat. Da fällt es einem oft wie Schuppen von den Augen und man fragt sich, was daran vorher so kompliziert war, zu verstehen. Als Führungskraft habe ich oft erlebt, dass Themen monatelang diskutiert wurden – und letztendlich konnte mit Hilfe einer einfachen Zeichnung das Problem innerhalb von 30 Minuten geklärt werden.

Ein für mich weiterer wichtiger Punkt ist auch die Nachhaltigkeit von Bildern. Das Hirn speichert Bilderwelten viel besser ab und kann sich diese viel schneller und leichter wieder holen. Das fördert auch im Nachgang eines Gesprächs oder Workshops das gemeinsame Verständnis und die Tatsache, im wahrsten Sinne des Wortes „das gleiche Bild vor Augen zu haben“.

Und last but not least ist es einfach sehr individuell und man kann damit punkten – egal, ob man es mit Trainings oder Workshops zu tun hat. Ob jemand als Beraterin, Führungs- oder Fachkraft arbeitet: schön gestaltete Flip-Charts sind ein Markenzeichen und man bleibt leichter im Gedächtnis.

Storytelling ist aktuell in aller Munde – gehört es zu den neuen Kompetenzen im Business?

Aus meiner Sicht: ja! Durch die Hirnforschung ist belegt, dass Informationen besser und nachhaltiger verarbeitet werden, wenn sie mittels Geschichten und Bildern kommuniziert werden.

Gerade komplexe Sachverhalte im Business lassen sich oft sehr gut mit einem treffenden Bild oder einer aussagekräftigen Graphik auf die wesentlichen Punkte herunterbrechen.

Zudem wecken Bilder Emotionen beim Betrachter und knüpfen so an bereits bekanntes an. Die Botschaft kommt wirkungsvoller an als reiner Text.

Was ist das Besondere an diesem Workshop?

Zum einen werden wir das Handwerkszeug des Visualisierens kennenlernen, doch der Schwerpunkt liegt in der praktischen Anwendung dessen auf eine persönliche Geschichte mit einer Hauptfigur, unserem „Helden“.

Mir ist dabei wichtig, dass die Teilnehmer ein eigenes Thema mitbringen, das sie im Laufe des Tages mit einer visuellen Geschichte bearbeiten d.h. diese mittels einfachen Symbolen und Bildern zeichnen & erzählen. Der Held kann hierbei eine reale Figur sein, oder eine fiktive. Selbst Bäume und Schmetterlinge können Helden mit außergewöhnlichen Talenten sein – manchmal hilft gerade ein völlig abstruser Kontext, eine neue Perspektive, um die wesentlichen Aspekte herauszuarbeiten.

Ich lege besonderen Wert auf Selbstreflexion der Teilnehmer – aus meiner Sicht generell eine wertvolle Fähigkeit – und den gegenseitigen Austausch in der Kleingruppe. Durch die eigenen Erfahrungen und das Feedback der Gruppe entwickelt jeder Teilnehmer nicht nur seine persönliche Bildsprache, sondern erkennt auch die wesentlichen Aspekte seines mitgebrachten Themas sowie seine individuellen Lernfelder.

Was ist, wenn ein Teilnehmer kein eigenes Thema hat und einfach „nur“ Interesse an der Kunst der Visualisierung hat – ist er dann in dem Workshop überhaupt richtig?

Die Verbindung von Visualisierung & Storytelling ist das Herzstück dieses praxisnahen Workshops. Wir werden den ganzen Tag viel viel am Flipchart üben – doch eine gute Portion Neugier, Experimentierfreude und vor allem die Bereitschaft, sich auf diese Verbindung aktiv einzulassen ist Voraussetzung für ein einzigartiges Workshop-Erlebnis.

Ein eigenes Thema kann übrigens sehr vielfältig sein – hat nicht jeder etwas Interessantes zu erzählen? Etwas, auf das er so richtig stolz ist? Wo will jemand hin, wo kommt er her? Ich finde ja solche Geschichten irre spannend!

Daher lade ich den Teilnehmer ein, dem Prozess zu vertrauen, welche Geschichte mit Stift & Papier erzählt werden möchte – und selbstverständlich unterstütze ich bei der Ideenfindung während des Workshops.

Gerne beantworte ich weitere Fragen vorab auch per email: info@melaniezucker.com

Ich kann ja überhaupt nicht zeichnen…ist Zeichnen eine Voraussetzung, um am Workshop teilzunehmen?

Aus Erfahrung kann ich sagen: jeder kann zeichnen – und es kommt nicht darauf an, sich auf künstlerisch hohem Niveau zu verausgaben! Vielmehr: Neugierde & Spaß, etwas Neues auszuprobieren.

Und dann muss man wirklich sagen: es gibt ein paar grundlegende Techniken und Möglichkeiten, die man kennen muss und weiß, wie man sie einsetzt. Wir haben ganz viel Zeit zum Üben und Ausprobieren.

Ich staune immer wieder, was am Ende des Tages für herrlich visualisierte Geschichten und Aha-Erlebnisse für jeden einzelnen Teilnehmer entstehen.

Dein Motto lautet „Mit Vision leichter führen.“ – was genau heißt das?

Ich stelle immer wieder fest, dass viele Menschen mit den vielfältigen Angeboten, Möglichkeiten und Veränderungen, die uns tagtäglich begegnen, überfordert sind oder sich darin verlieren, oder letztendlich feststecken. Manchmal

Eine klare Vision zu haben bedeutet für mich, dass ich absolute Klarheit darüber habe, was mir wichtig ist, was ich in verschiedenen Lebensbereichen erreichen möchte und wie ich handeln möchte. Typischerweise sind dies Bereiche wie Beruf, Beziehung, Familie, Geld, Gesundheit.

Dadurch gewinne ich an Orientierung, Selbstsicherheit und Leichtigkeit in allem was ich tue, und kann so mich selbst leichter führen und auch andere.

Und zu guter Letzt: was müssen die Teilnehmer zum Workshop mitbringen?

Eigentlich nur gute Laune, Neugier und die Lust auf Neues! Getränke, Snacks und Materialien werden zur Verfügung gestellt.

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Buchtipp: Agil und erfolgreich führen

Erfrischend anderes – eine Lektüreempfehlung

„Agil und erfolgreich führen“ – Im wahrsten Sinne des Wortes ein „agiles“ Leadership-Workbook

Über das Buch

Dynamische, sich laufend verändernde Marktsituationen, komplexere Aufgaben und dezentral organisierte Teams beeinflussen unsere Arbeitswelt alles andere als marginal. Mit agilen Methoden und dem zugehörigen Mindset können Führungskräfte ihre persönlichen Leadership-Kompetenzen erweitern und ihr Team zur Selbstorganisation entwickeln. Das Ziel: mehr führen, weniger managen. Das Buch zeigt auf, wie du mit einer starken inneren Haltung dein Team vertrauensvoll und sinnorientiert in Richtung Eigenverantwortung aufbaust, wie du Selbstverantwortung und Transparenz förderst und einen Rahmen für positive Arbeitsbedingungen und aktives Mitgestalten schaffst. Konkrete Tools unterstützen dich bei der Umsetzung.

Über die Autorinnen und weitere Mitwirkende

Katrin Greßer ist seit 2005 selbstständig als Managementcoach und Führungskräfteentwicklerin. Ihre Kunden und Klienten schätzen ihre über 20 jährige Berufserfahrung in der Consulting- und IT-Branche, unter anderem als Teamleiterin, Office-/Event- und Ressourcenmanagerin. Seit 2011 ist sie Geschäftsführerin bei EinfachStimmig. Sie entwickelt mit ihrem Team Konzepte für eine menschengemäße Führungs- und Unternehmensentwicklung.

Renate Freisler ist seit 2010 als Balance Expertin selbstständig. In ihrer langjährigen Tätigkeit als Managementassistentin und Teamleiterin in der Wirtschaftsprüfung hat Renate Freisler gelernt ihre Balance zu finden. Sie begleitet ihre Kunden, diese bei sich wieder zu entdecken. Ihr Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, dass ihre Führungskräfte und MitarbeiterInnen engagiert, gesund und mit Freude arbeiten. Selbst- und Stressmanagement, Persönlichkeitsentwicklung, Positive Psychologie, BusinessYoga und Gesunde Führung gehören zu Ihren Kernkompetenzen als Coach & Trainerin. Mit dem Geschäftsfeld BALANCE IM BUSINESS gehört sie zu den Gründungsmitgliedern von EinfachStimmig.

„Werden Sie agil in bewegten Zeiten“ – die Überschrift trifft es wirklich sehr gut! Katrin Greßer und Renate Freisler nutzen in ihrem Buch „Agil und erfolgreich führen“ genau den richtigen Mix zwischen Theorie und Praxis. Im erfrischend anderen, aktivierenden Schreibstil führen sie den Leser/die Leserin in agile Leadership-Kompetenzen ein. Dabei nutzen sie genau das richtige Maß zwischen dem, was bereits vorausgesetzt werden kann, und dem gewissen Etwas mehr, was zum Aha-Effekt führt.

Toller Mix aus Theorie & Praxis – Leadership Toolbook für die tägliche Arbeit

Ihre theoretischen Ausführungen sind nicht zu lange oder trocken, sondern immer praxismässig belegt. Zudem erhält der Leser/die Leserin in jedem Kapitel pragmatische, sofort umsetzbare Praxistipps und Tools zur Selbstreflexion. Mir gefällt vor allem, dass das Ganze auf einem nicht so abgehobenen Level passiert, sondern greifbar und persönlich rüberkommt. Manchmal könnte man meinen, man sitzt einer der Autorinnen direkt im Gespräch gegenüber – was bedeutet, dass man dieses Buch hervorragend Kapitel für Kapitel mit sich selbst bearbeiten kann und danach tatsächlich um einige Schritte weiter ist.

Agile Führungswerkzeuge anschaulich erklärt

Das letzte Drittel des Buches ist komplett praxisbezogen und enthält ein sehr ausführliches Toolset an agilen Führungswerkzeugen. Diese sind so beschrieben und dargestellt, dass sie direkt in den Führungs- und Arbeitsalltag mit Teams unterschiedlicher Größenordnung eingesetzt werden können. Idealer Lesestoff für alle Macher und Macherinnen, die neugierig und aufgeschlossen sind und ihre Führungskompetenzen zielorientiert im Sinne der Arbeitswelt 4.0 erweitern möchten. Auf den üblichen Schnick-Schnack von allzu aufwändigen Illustrationen & Grafiken wird verzichtet – ich habe es nicht vermisst, obwohl ich sowas sonst sehr gerne mag.

Das Buch liegt eigentlich immer in meiner Reichweite und ich nehme es mir immer wieder her, um nachzublättern, mir Anregungen auch für Workshops zu holen und an mir zu arbeiten. Sehr gut!

Verlag: managerSeminare, Bonn. ISBN ISBN 978-3-95891-032-4 Autorinnen Katrin Greßer & Renate Freisler

Bestellbar unter: HomebookingVerlag managerSeminare oder bei Amazon

 

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Online, offline – oder beides?

Offline, online oder beides? Regionaler Handel im Umbruch

Zum Vortrag „Erlebniswelt regionaler Handel – Querdenken über alle Sinne hinweg“

On the Fly

  • Die digitale Uhr tickt. Online und Offline sind kein „entweder oder“ mehr, sondern ein „sowohl als auch“. Der Kunde von heute wechselt selbstverständlich zwischen verschiedenen Medien, Plattformen und Endgeräten hin und her.
  • Die Möglichkeit, sich über Inhalte auszutauschen und sich interaktiv mit Themen, Angeboten und Geschichten auseinanderzusetzen, wird heute genauso vorausgesetzt wie der offene Dialog mit den Händlern.
  • Der Vortrag von Annika Leopold vermittelt kurz & prägnantes Praxiswissen zur direkten Umsetzung. Die Wirtschaftsförderung Bamberg lädt dich gemeinsam mit dem Stadtmarketing Bamberg und der Sparkasse Bamberg zu dieser Veranstaltung ein. Melde dich jetzt hier an und bringe deinen stationären Handel auf das nächste Level!

Local SEO, virtuelle Schaufenster, Online-Marktplätze und Social Commerce – in diesen Schlagwörtern liegt die Zukunft für den regionalen Handel. Die Zahlen und Fakten lassen daran keinen Zweifel. Dennoch bietet nur jeder dritte (!) Einzelhändler in Deutschland seine Waren auch im Internet zum Verkauf an. Noch immer existiert eine Wir-gegen-die-Mentalität, die den traditionellen Ladeninhaber gegen die Internet-Riesen Amazon und Ebay aufbringt. Dabei sind die Zeiten der Konkurrenz längst vorbei, die Online-Welt bietet Platz genug für alle. Die Devise für den zukunftsorientierten Einzelhändler heißt: Local Commerce, und damit das Beste aus beiden Welten.

Der moderne Kunde (und die Konsequenz daraus)

Selbstverständlich gibt es ihn noch, den guten alten Stadtbummel, bei dem die Schaufenster bestaunt und die Waren selbst getestet werden. Auch heute zieht es den Kunden noch ins Lieblingsgeschäft in der Innenstadt, der persönliche Kontakt zum Verkäufer hat nichts von seiner Wichtigkeit verloren. Stationärer Handel hat also weiterhin seinen Platz in der digitalisierten Welt.

Der moderne Kunde bereitet seinen Kauf jedoch gründlich vor. Beim ersten Impuls zückt er sein Smartphone und sucht für sein Wunschprodukt nach Preisvergleichen im Internet. Er tritt mit anderen Kunden in Kontakt, hört sich deren Empfehlungen an und liest ihre Bewertungen. Dank Local SEO weiß er sofort, wo er sein Produkt im Anschluss kaufen kann. Denn – das ist die gute Nachricht – noch immer kauft der Kunde am liebsten direkt vor Ort.

Die Konsequenz: Als Einzelhändler kannst du es dir nicht leisten, deinem Kunden die Möglichkeit zum Internet-Bummel zu nehmen. Die Anonymität und Unverbindlichkeit des Internets geben deinem Kunden Sicherheit, denn er kann sich in aller Ruhe über deine Produkte informieren. Wenn er deinen Laden betritt, ist er bereits auf den Kauf eingestimmt – vorausgesetzt, du hast ihm den Weg leicht gemacht.

Möglichkeiten der On- und Offlinevernetzung für den regionalen Handel

Stationärer Handel bietet persönliche Beratung, die Möglichkeit zum genauen Prüfen der Waren, einen direkten Draht zum Verkäufer. E-Commerce sorgt für einfache Preisvergleiche, einen schnellen Informationsfluss und den ständigen Austausch mit anderen Käufern. In der heutigen Zeit brauchst du dich nicht mehr zu entscheiden. Local Commerce macht dich für deinen Kunden jederzeit erreichbar und lässt dich immer in Kontakt bleiben. So machst du dir die Vorteile beider Welten zunutze.

Hier ein paar Tipps für die erfolgreiche Vernetzung beider Welten:

  1. Schaffe dir eine Web-Präsenz, die dein Kunde mühelos finden kann.
  2. Biete ihm virtuelle Schaufenster oder ziehe ihn mit einem Online-Spiel in die Welt deiner Produkte.
  3. Nutze Storytelling, um ihn emotional zu berühren und seine Sehnsucht zu wecken.
  4. Überzeuge ihn von den Qualität deiner Produkte, indem du mit positiven Bewertungen deiner anderen Kunden glänzt.
  5. Stelle zuletzt sicher, dass er dein Geschäft sofort findet, damit er vor Ort sein Wunschprodukt erwerben kann.

Zwischen stationärem Handel und Digitalisierung geht es längst nicht mehr um entweder – oder. Heute kannst du beides haben.

Keine Angst vor dem digitalen Sprung

Die Digitalwerkstatt unterstützt dich bei deinem Schritt in die Erlebniswelt regionaler Handel 4.0. Zwei Drittel aller Einzelhändler nutzen noch nicht das Potenzial, das im Local und Social Commerce liegt. Deine Entscheidung für die digitale Zukunft katapultiert dich automatisch in das obere Drittel des Einzelhandels!

Für einen sanften Einstieg in das Thema empfehlen wir dir den Vortrag Erlebniswelt regionaler Handel – Querdenken über alle Sinne hinweg.

In diesem Beitrag zur Vortragsreihe Qualitätsoffensive Handel erfährst du,

  • wie du Offline und Online erfolgreich verbindest,
  • wie du medien- und plattformübergreifend vermarktest,
  • wie du deine Kunden in neue Angebote einbindest.

Die Wirtschaftsförderung Bamberg lädt dich gemeinsam mit dem Stadtmarketing Bamberg und der Sparkasse Bamberg zu dieser Veranstaltung ein. Melde dich jetzt hier an und bringe deinen stationären Handel auf das nächste Level!

Annika Leopold | Die Digitalwerkstatt Forchheim

Annika Leopold

Digital Marketing Consultant

Annika berät und gestaltet branchenunabhängig seit über zehn Jahren zu den Schwerpunkten Service Design Thinking, (Online-)Marketing, Organisationsentwicklung und Projektmanagement. In der von ihr gegründeten Digitalwerkstatt hält und organisiert sie Erfolgswerkstätten, individuelle Workshops und inspirierende Netzwerktreffen für alle Digital-Interessierten zwischen 6-99 Jahren.

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Konflikte im Beruf…nichts Neues, oder doch?
Wirtschaftsmediatorin Dr. Jutta Schmidt im Interview mit der Digitalwerkstatt

Mehr Kommunikation, weniger Konflikte?

Eigentlich sollte man denken, dass in der heutigen Zeit jeder entsprechende Grundsätze der Kommunikation inne hat. Wir wissen, was sich gehört und was nicht. Die Arbeitsumfelder werden immer flexibler, die Teams heterogener und interdisziplinärer und der Freiheitsgrad entsprechend höher. Man sollte meinen, Konflikte im Beruf gibt es nicht mehr. Oder doch? Weit gefehlt?

Dr. Jutta Schmidt kann davon ein Lied singen. Die Wirtschaftsmediatorin aus Strullendorf in der Nähe von Bamberg hat tagtäglich mit großen und kleinen Konflikten zu tun. Diese sind davon unabhängig, in welcher Altersstruktur, Größenstruktur und Branche wir uns bewegen. Es geht um den Menschen. Und überall, wo Menschen miteinander arbeiten, besteht nicht nur Raum für Ideen, sondern leider auch Raum für Konflikte. Neben Geld und Zeit kosten sie vor allem Energie, Nerven und schlußendlich gute Laune. Und jeder von uns weiß, dass Arbeit ohne Spaß dazu führt, unproduktiv und halbherzig seine Aufgaben zu erledigen.

Woran liegt es eigentlich, dass wir uns von Konflikten aus dem Gleichgewicht bringen lassen? Was ist denn ein „Konflikt“?
Jutta war so nett, im Interview mit der Digitalwerkstatt vor ihrer Impulssession am 19. Juli 2017 ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern.

Jutta, was ist eigentlich ein Konflikt?

Schon allein das Definieren ist gar nicht so einfach. In erster Näherung möchte ich sagen: es gibt mindestens 2 Personen und mindestens eine(r) davon fühlt sich beeinträchtigt durch etwas, was der andere getan oder gesagt hat. Oder was er meint, was der andere getan oder gesagt hat. Hm, daran sieht man schon, dass es gar nicht so einfach ist mit der Definition!

Daneben gibt es natürlich auch noch innere Konflikte, d.h. Konflikte, die ich mit mir selbst habe. Etwas, was ich aufgrund meiner Vorstellungen oder Wünsche gerne möchte, steht im Widerspruch mit dem, was in der Realität passiert. Daraus resultiert ein Spannungszustand, welchen man als Konflikt bezeichnen kann.

Manchmal ärgere ich mich ganz furchtbar über eine andere Person. Für diejenige ist aber alles in Ordnung. Ist das dann ein Konflikt?

Ja, das ist es. Ich bin beeinträchtigt und bin wütend. Dass mein Gegenüber angeblich vollkommen entspannt ist, macht mich eher noch wütender. Das ist definitiv ein Spannungszustand wie oben beschrieben.

Gibt es Strategien, wie ich mit Konflikten umgehen kann?

Grundsätzlich werden 5 mögliche Strategien unterschieden, vom „Durchsetzen meines Standpunktes“ bis hin zum „Rückzug“. Welche ich davon wähle, ist zum einen abhängig von der Situation, aber auch, wie wichtig mir diese Situation ist. Ich würde auch nicht sagen, dass z.B. „Durchsetzen“ negativ ist, genauso wenig wie „Rückzug“. Jede Strategie hat seine Berechtigung. Das muss man im Einzelfall abwägen.

Unterscheiden sich private von beruflichen Konflikten?

Von der Definition und den Eigenschaften erstmal nicht. Auch die verschiedenen Strategien lassen sich beruflich und privat beobachten. Was unterschiedlich sein kann, sind die emotionalen Belastungen. Bei einem Streit mit einem Kollegen kann ich mich eventuell schneller abgrenzen und Kompromisslösungen suchen, bei meinem Partner gelingt das vielleicht nicht so schnell. Die berühmte nicht zugeschraubte Zahnpastatube im Bad sehe ich u.U. 365 Tage im Jahr, den unordentlichen Kollegen nicht ganz so häufig….

Wann ist es sinnvoll, einen Mediator oder überhaupt eine externe Person einzuschalten?

Immer dann, wenn ich selbst überhaupt nicht weiterkomme, meine Gedanken immer wieder über den Konfliktfall kreisen und scheinbar keine Lösung in Sicht ist, kann es sinnvoll sein, sich mit jemanden außerhalb des Konflikts auszutauschen. Ob eine Mediation das geeignete Verfahren ist oder man für sich selbst eine Konfliktberatung in Anspruch nimmt, hängt vom Einzelfall ab. Darüber hinaus ist eine Mediation sinnvoll, wenn ein Konflikt schon so weit eskaliert ist, dass die Fronten verhärtet erscheinen, es überhaupt schon Fronten gibt, so dass z.B. ein Team nicht mehr gemeinsam ein Projekt vorantreiben kann, sondern sich gegenseitig auszubooten sucht.

Ich empfinde Konflikte als unglaublich anstrengend. Ist es nicht besser, sich diesen zu entziehen (und damit Energie zu sparen) statt sich ihnen zu stellen?

Ja, das kann durchaus auch eine „richtige“ Strategie sein. Wenn ich z.B. ohnehin sehr angespannt bin und ich vor lauter To-Dos nicht mehr weiß, wo ich zuerst anfangen soll, muss ich mich im Moment nicht auch noch einer möglicherweise schwierigen Konfliktbearbeitung stellen. Manche Konflikte lösen sich auch erstmal von alleine auf. Generell empfehle ich aber nicht, um sämtliche Konflikte einen Bogen zu machen. Solche Umwege kosten nämlich auch Energie. Ungelöste Konflikte „im Untergrund“ sind zumal nicht gesundheitsfördernd.

Gerade im Beruf ist es aber auch schwierig, wenn ich mich z.B. immer wieder über meinen Teamleiter ärgere, er aber das Sagen hat. Ich kann ihm ja schlecht eine Mediation vorschlagen.

Ja, aber ich kann (z.B. in einer Konfliktberatung) überlegen, wie ich mit der Situation anders umgehen kann, welche Möglichkeiten es z.B. gibt, ihn anzusprechen oder die Lage zu diskutieren. Klar ist, dass ich mein Gegenüber nicht dazu zwingen kann, sich zu verändern. Aber den Spielraum, den ich selbst für mich habe, kann ich erstmal anschauen und vielleicht auch ausweiten. Meistens ist es uns nicht bewusst, was wir noch ändern können. Wir bleiben lieber in der „der Andere ist schuld, da kann man nichts machen“ – Haltung.

Du als Wirtschaftsmediatorin hast doch sicher schon viele Konfliktfälle gesehen oder gehört. Wenn ich dir nun meinen persönlichen Fall erzähle, hast du sicher schon eine Idee, was wir tun können. Warum schlägst du mir dann nicht direkt gleich eine Lösung vor? Du bist doch die Expertin – warum sollen wir uns erst lange mit den Konfliktursachen oder –auswirkungen beschäftigen? Dazu haben wir keine Zeit!

Das wäre wirklich prima, wenn ich für alle Konfliktfälle eine geeignete Lösung parat hätte. Habe ich aber nicht, dazu ist jeder Fall zu spezifisch. Außerdem gibt es noch einen großen Unterschied: nach einer Mediation gehe ich von dannen und lasse Sie allein. Da ist es wesentlich besser, du hast die Lösung oder zumindest die Ideen selbst gehabt. Die Wahrscheinlichkeit, dass du mit einer selbst gefundenen Lösung glücklich wirst, ist jedenfalls deutlich höher, als wenn ich dir etwas vorschlage.

Dennoch: wenn wir gemeinsam die Konfliktsituation beleuchtet und durchdrungen haben und bei der Lösungssuche sind, kann es schon sein, dass mir eine Idee einfällt, die vielleicht andere in einer ähnlichen Situation auch schon hatten. Dann sage ich das auch. Entscheiden musst aber letztendlich du als Experte für deinen Konflikt!

Du als Wirtschaftsmediatorin hast in deinem Umfeld sicher keine Konflikte, oder? Du kannst doch Konfliktlagen schon vorher erkennen und dementsprechend agieren.

Naja, das würde ich so nicht sagen. Als beauftragte Mediatorin komme ich von außen. Wenn ich selbst in einem Konflikt drinstecke, dann bin ich selbst (emotional) beteiligt und nicht „außenstehend“. Das heißt, ich kann mich genauso über ein Gegenüber ärgern, in einen Teufelskreis geraten oder die Schuld bei dem anderen suchen wie jeder von uns. Was mir vielleicht schneller gelingt ist, die Dynamiken zu erkennen und dann auszusteigen. Das heißt aber nicht, dass es nicht auch für mich anstrengend oder mühselig sein kann.

Vielen Dank, liebe Jutta Schmidt, für diesen ersten Einblick. Wir freuen uns schon sehr auf deinen Vortrag und sind gespannt, was du uns aus der Praxis mitbringen kannst, damit wir mit potenziellen Konflikten und deren Auslösern zukünftig besser umgehen können.

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IT Unternehmerevent: Digitize or Die!

Geschäftsmodelle der Zukunft: So klappt die digitale Transformation!

Digitize or Die! Von den Methoden der Start Ups lernen

Kurzzusammenfassung zum IT Unternehmerevent, Schloß Thurnau, 21.06.2017

Der IT-Cluster Oberfranken e. V. lud heute zum zehnten IT-Unternehmer Event ins Schloss Thurnau ein. Gleichzeitig war dies die Kickoff-Veranstaltung der Digitalen Gründerzentren in Oberfranken. Das Motto lautete: ‘Digitize or die’ – Erfolgreich digitalisieren mit den Methoden der Startups.

Wie können mittelständische Unternehmen ihre eigene Digitale Transformation vorantreiben? Wie bleiben sie wettbewerbsfähig? Digitize or die – Philipp Depiereux ist überzeugt: Die Digitalisierung wird bestehende Wirtschaftsmuster tiefgreifend verändern und wer jetzt nicht digitalisiert, überlässt die Wertschöpfung anderen.

Der Gründer und Geschäftsführer der Digitalberatung und Startup-Schmiede etventure beschäftigt sich seit jeher mit Innovationsprojekten. Erst als Berater, dann als CEO eines mittelständischen Unternehmens mit 250 Mitarbeitern. Seit sieben Jahren setzt er direkt und unmittelbar die digitale Transformation von Unternehmen um – sowohl innerhalb der bestehenden Kernorganisation als auch durch den Aufbau neuer digitaler Geschäftsmodelle. Mit vielen interessanten Beispielen zeigte er uns, wie digitales Neugeschäft mit Startup-Methoden in Unternehmen erfolgreich umgesetzt und wie durch aktiv eingebundene Mitarbeiter die Digitale Transformation gelingen kann.

Dabei zeigt Philipp Depiereux auf, mit welchen Erfolgsfaktoren auch Traditionsunternehmen ihr Geschäftsmodell fit für die digitale Zukunft machen können und was sie dabei von den großen Tech-Unternehmen und neuen digitalen Playern lernen können.

Wir haben die wichtigsten Essenzen als Infografik (Download als pdf) zusammengefasst!

Erfolgsfaktoren der Digitalisierung: Die Methoden der Startups mit Design Thinking für das eigene Geschäftsmodell nutzen!
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Erfolgreiches SEO: Umsatz generieren mit den richtigen Insights

Erfolgreiches SEO: Umsatz generieren mit den richtigen Insights deiner Nutzer

Probleme verstehen –> Lösungen aufzeigen –> Entscheidungen auslösen

On the Fly

  • Für den erfolgreichen Launch/Relaunch deiner Website, brauchst du wertvolle Insights!
  • Für wen erstellst du deine Inhalte?
  • Welche Absicht haben deine Benutzer?
  • Überprüfe deine bisherige Website und finde heraus, was gut funktioniert hat und was weniger.

Eine ausführliche Analyse sollte im Mittelpunkt deiner Strategie stehen.

Damit sparst du dir nach hinten heraus viel Zeit. Google erhält täglich 3 Milliarden Suchanfragen von Leuten, die Fragen oder Probleme haben und dafür eine Lösung suchen. Dafür muss Google die relevantesten, nützlichsten und vertrauenswürdigsten Antworten finden und bereitstellen. Diese Aufgabe übernehmen ihre „Spider“. Diese ermitteln, worum es auf jeder Seite geht und erstellen eine Ranking Liste.

Wie schaffst du es nun, deine Inhalte so aufzubereiten und bereitzustellen, dass die Spider sie für relevant und nützlich halten und zudem noch feststellen, dass deine Website bei den Nutzern beliebt ist?

Imitiere die Sprache deiner Nutzer!

Seit dem Hummingbird Update 2013 liefert Google „Antworten, keine Ergebnisse“. Google kann natürliche, in menschlicher Denkweise geschriebene Texte übersetzen und in ihre Rankings aufnehmen, ohne dass ein bestimmtes Keyword in 10 Sätzen hintereinander erwähnt werden muss.

Umso besser für dich, denn du kannst so schreiben, wie du bist! Pass deine Website einfach an menschliche Denkweisen an. Schreibe lieber ehrlich und ungekünstelt und mit Mehrwert für deine Nutzer: so können sie deine Inhalte leicht aufnehmen („snacken“), leicht verstehen – und auch leichter und lieber mit anderen teilen.

Schaffe außergewöhnliche Inhalte, die zum Kontext deiner Nutzer passen. Doch wie findest du den Kontext heraus?

Problemorientiert, lösungsorientiert oder entscheidungsorientiert?

Weißt du, in welcher Phase ihrer Kundenreise (Customer Journey) deine Nutzer sind? Fang mal mit folgenden Fragestellungen an und sammle alle Wörter/Sätze/Aussagen, die dir dazu jeweils in den Sinn kommen. Dann überlege dir, mit welchen Inhalten und Inhaltsformaten du sie glücklich machen könntest:

  • Welche in der Branche häufig gestellten Fragen könnte dein Nutzer haben? (–> problemorientiert)
  • Welche Fragen könnte dein Nutzer haben, für die du Lösungen hast? (–> lösungsorientiert)
  • Welche Fragen könnte dein Nutzer haben, wenn er nach Lösungen suchst, die du anbietest? (–> entscheidungsorientiert)

Schaffe die besten Inhalte und verbreite sie!

Gute Inhalte sind informativ. Die besten Inhalte sind die, die deine Nutzer lesen und teilen und für die sie wieder auf deine Website bzw. dein Unternehmen zurückkommen wollen.

Der Schlüssel für beste Inhalte ist das Wissen darüber, für wen du deine Inhalte erstellst. Dies erarbeitest du dir über die sog. (Buyer) Personas. Buyer Personas sind halbfiktive Charakter von Menschen, die du mit deinem Angebot „verzaubern“ möchtest. Du möchtest willst sie“konvertieren“, ihnen willst du was verkaufen und sie zufriedenstellen glücklich machen.

Deine idealen Kunden also. Was sind ihre demographischen Hintergründe, Ziele und Herausforderungen? Wie sehen sie aus?

Ausführliche Recherche- und Analyse-Phase: Frage nach dem WARUM?

Diese Fragen solltest du beantworten können, um deine idealen Kunden (Wunschkunden) zu kennen:

  • Welche Job-Position haben sie?
  • In welcher Branche oder welchen Branchen sind die oder ihr Unternehmen tätig?
  • Was möchten sie im Kontext ihrer Arbeit erreichen?
  • Was sind ihre größten Herausforderungen?
  • Wie gelangen sie an neue Informationen?
  • Wie recherchieren sie? In welchen sozialen Medien sind sie aktiv?
  • Mit was beschäftigen sie sich in ihrer Freizeit?

Und wie und wo könntest du recherchieren?

  • Befrage deine aktuellen Kunden, frühere Kunden, potenzielle Kunden!
  • Befrage deinen Vertrieb, welche Fragen Kunden stellen!
  • Befrage deinen Support, welche Fragen Kunden stellen!
  • Beobachte deine Wettbewerber und analysiere sie!
  • Nutze Daten aus der Marktforschung und versuche, in Verbindung mit deinen eigenen Erkenntnissen Trends für dich abzuleiten!
  • Werte Daten aus SEO Tools, Google Trends, Adwords & Analytics aus!
  • Beobachte und analysiere, über was in den sozialen Medien diskutiert wird (Social Media Monitoring)!

Wenn du den Relaunch deiner Website planst, achte auf folgende Schlüsselpunkte:

  • Zahl der Besuche/Besucher
  • Beste Keywords
  • Zahl der externen Verlinkungen („Backlinks“)
  • Zahl deiner indizierten Seiten
  • Zahl aller Seiten, auf denen Traffic von außen kommt
  • Zahlen aus deinem Social Media Monitoring

Wenn du all diese Punkte beachtest und deine Inhalte geschickt entsprechend aufbereitest, werden nicht nur deine Nutzer dich lieben, sondern auch Google.

Weitere Lesetipps zur erfolgreichen Suchmaschinenoptimierung:

Du möchtest dich intensiv mit all diesen Themen beschäftigen und First Class in Web & Content werden? Dann besuche unsere Erfolgswerkstätten Web-Strategie und Content-Strategie. Du wirst diese mit deinem persönlichen Silbertablett verlassen.

© Bildnachweis: Frau VAU

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Erfolgreiches SEO: Die Digitalwerkstatt bei der Projektin Drinks, Beats & Networking

Vortrag: Erfolgreiches SEO: wer gefunden wird, verkauft!

Die Digitalwerkstatt ist im Rahmen der Nürnberger WebWeek mit einem Vortrag bei Projektin Drinks, Beats & Networking

Projektin bei der Nürnberger WebWeek (#nueww)

Gründer, Selbstständige und Unternehmer sind herzlich eingeladen zu Drinks, Beats & Networking. Spannende Impulsvorträge in entspannter Atmosphäre gibt es am Montag abend im PARKS Nürnberg.Sichert euch jetzt euer Ticket unter Projektin.Im Ticketpreis enthalten ist der Eintritt zur Veranstaltung, der Apéritif und Fingerfood.Vorträge:

SEO – erfolgreich gefunden werden
(Annika Leopold // Digitalwerkstatt Forchheim)

Wer gefunden wird, verkauft: Finde heraus, wie du dein digitales Spielfeld so gestaltest, dass dich nicht nur deine Wunschkunden finden, sondern auch Google oder andere relevanten Suchmaschinen. Anhand von knackigen Praxisbeispielen lernst du, welche Tools dich effektiv bei der Keyword-Recherche, Content-Planung und Erfolgsanalyse unterstützen. So kannst du dich zukünftig noch mehr auf dein Kernbusiness konzentrieren und kommst schneller und effizienter zum Ziel.Online und Offline sind kein „entweder oder“ mehr, sondern ein „sowohl als auch“. Das gilt vor allem für den stationären regionalen Handel, bei dem Digitalisierung mehr denn je einer der TOP 3 Tagesordnungspunkte sein sollte.

Social Videos – einfach mehr Reichweite
(Heike Stiegler // Heikes Stadtgeflüster)

Bewegte Beiträge – bring Leben in deinen Post: Die meiste Aufmerksamkeit erreichst Du mit Videos. Aber woher nehmen? Mit einfachen Mitteln und wenig Zeitaufwand kannst Du selbst Social-Videos erstellen. Der Vortrag zeigt dir einige Möglichkeiten und Tools, wie Du Deine Posts mit mehr Leben erfüllen kannst.

Wir freuen uns schon sehr auf einen tollen Abend!
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Brandneu für den regionalen Handel: das Local Commerce Manifest – Erlebniswelt stationärer Handel & Digitalisierung

Erlebniswelt regionaler Handel

Warum Digitalisierung im Einzelhandel kein „vielleicht“ oder „irgendwann mal in Zukunft“ mehr zulässt, sondern sofortiges geschlossenes Handeln im Sinne einer attraktiven Innenstadtpolitik erfordert.

On the Fly

  • Das Local Commerce Manifest betont die soziale und wirtschaftliche Bedeutung des stationären Innenstadthandels und bestärkt den Einzelhandel gleichzeitig, neue digitale Wege zu wagen, um der wachsenden Internet-Konkurrenz die kalte Schulter zu zeigen.
  • Regionale Händler müssen ein „Wir“-Gefühl entwickeln und Online- und Offline-Welt miteinander vernetzen
  • „Local Commerce“ ist ein Bewusstseinswandel und Veränderungsprozess für Stadtmarketing, Wirtschaftsförderer, Werbegemeinschaften und die Händler selbst. Sie müssen lernen, wie medien- und plattformübergreifendes Vermarkten funktioniert und bereit sein, Know-how, Zeit und Geld in einen Moderations- und Transformationsprozess zu investieren, um möglichst viele Gewerbetreibende eines Standortes in die neue Welt des Handels mitzunehmen, ohne zwischen Online und Offline zu polarisieren.
  • Städte und Kommunen sollten die Verantwortung für das gemeinschaftliche Handeln im Strukturwandel des stationären Einzelhandels in die Hand nehmen und nicht zuviel Zeit mit Warten auf zukunftsweisende innovative Lösungen zu vergeuden.
  • Last but not least: Machen statt reden. 🙂

Die digitale Uhr tickt.

Online und Offline sind kein „entweder oder“ mehr, sondern ein „sowohl als auch“. Das gilt vor allem für den stationären regionalen Handel, bei dem Digitalisierung mehr denn je einer der TOP 3 Tagesordnungspunkte sein sollte.

Drei Viertel aller deutschen Internetnutzer suchen lokal relevante Informationen über eine Online-Suchmaschine wie Google.

Dies machen sie meist mit dem Smartphone, weshalb die Devise „Mobile first!“ sehr ernst genommen werden sollte. Der Kunde von heute wechselt selbstverständlich zwischen verschiedenen Medien, Plattformen und Endgeräten hin und her. Die Möglichkeit, sich über Inhalte auszutauschen und sich interaktiv mit Themen, Angeboten und Geschichten auseinanderzusetzen, wird heute genauso vorausgesetzt wie der offene Dialog mit den Händlern.

Jeder vierte Nutzer kauft lokal und vor Ort – NACHDEM er sich online informiert hat. Als Händler gilt es endlich diese Chance zu nutzen und aus der teils vorhandenen Schockstarre in die Aktion zu kommen. Das Internet bzw. der Onlinehandel ist keine Konkurrenzplattform mehr gegenüber dem stationären Handel, sondern ein erweiterter Vertriebskanal und ergänzende Chance, sein Service- und Produktangebot einzigartig in Szene zu setzen und regional zu vermarkten.

LocalCommerce.info: Plattform zur fundierten Auseinandersetzung mit der Digitalisierung im regionalen Einzelhandel und stationären Handel

Der Wirtschaftsjournalist und Innovationsberater Andreas Haderlein hat Nägel mit Köpfen gemacht. Er ist Gründer der „Local Commerce Alliance“ und Chefredakteur von LocalCommerce.info, einer Informationsplattform zu digitalen Initiativen von Städten, Regionen oder Werbegemeinschaften in der D-A-CH-Region. Im Fokus stehen dabei insbesondere lokale Online-Marktplätze, deren Betreiber sowie Infrastrukturgeber.

Ziel ist eine fundierte Auseinandersetzung zu lokalen Online-Marktplätzen und online-lokalen Marketingmaßnahmen über Verbands- und Städtegrenzen hinaus. Die Local-Commerce-Plattform wurde im Dezember 2016 gelauncht und soll vor allem Entscheider in Interessengemeinschaften/Gewerbevereinen, Städten und Kommunen, insbesondere Wirtschaftsförderer, City-Manager und Stadtmarketing-Verantwortliche ansprechen, die den lokalen Handel mit einer digitalen Einzelhandelsförderungsmaßnahme unterstützen oder planen zu unterstützen.

Das Local Commerce Manifest

Haderlein veröffentlichte Anfang Mai 2017  zudem das 14 Thesen umfassende Local Commerce Manifest. Eindrucksvoll betont er hier die soziale und alltagskulturelle Bedeutung des stationären Innenstadthandels, weshalb ich das Manifest hier gerne teilen möchte.

Auch in einer kleinen, wirtschaftsstarken und modernen Stadt wie Forchheim sind Themen wie City-Management und Stadtmarketing sowie die Belebung der Innenstadt seit Jahren brandheiß und werden kontrovers diskutiert.

Nachfolgend erläutere ich anhand der 14 Thesen des Local Commerce Manifests, weshalb sich der (inhabergeführte) Einzelhandel unabhängig von Größe und Angebot auf keinen Fall ausruhen darf, sondern konsequent und professionell neue digitale Wege beschreiten muss, um Internetgrößen wie Amazon und Ebay Paroli zu bieten.

1. Innenstädte sind soziale Kraftwerke – und nicht nur volle Warenlager!

„Offline ist der neue Luxus“ – nicht nur in Sachen Arbeitsproduktivität. Die „Magie“ des persönlichen Kontakts, sich in der Stadt zufällig treffen und ein paar Worte wechseln,  durch die Stadt flanieren und in Läden mit Namen angesprochen zu werden mit einer persönlichen, individuellen Beratung – das ist ein Vorteil, der genutzt werden muss. Schafft der Einzelhändler zudem noch, sich online ebenso attraktiv darzustellen und auch hier seine Angebote zu personalisieren, werden ihm die Kunden auch weiterhin offene Türen einrennen.Denn:

2. Die zentrale Funktion des stationären Handels ist keine rein wirtschaftliche (Gewerbesteuern, Arbeitsplätze etc.), sondern sie ist zutiefst mit den sozialen und kulturellen Mustern des Zusammenlebens verknüpft. Der Einzelhandel ist Marktplatz, Bühne und ein identitätsstiftendes Puzzle des Stadtteils bzw. der Gemeinde bzw. der Stadt.

3. Das Internet ist Vorhof und quasi 1A-Bestlage für den stationären Handel. Aus diesem Grund fängt die  Aufenthaltsqualität schon deshalb im öffentlichen (sicheren) digitalen Raum an.

Wie schon eingangs erwähnt, dient das Internet vor allem als Informations- und Vergleichsmedium – häufig auch direkt in Verbindung mit einem Stadtbummel auf dem Smartphone. Umso wichtiger ist es, eine attraktive, regionale Präsenz auch im Internet zu bieten, damit mögliche Kunden oder Besucher darauf aufmerksam werden.

Deshalb:

4. Die Zielsetzung „online-lokaler Relevanz“ durch eine stärkere Sichtbarkeit lokaler Angebote im Internet ist der erste Schritt zur „digitalen Aufenthaltsqualität“.

5. Research Online – Purchase Offline: der Einkauf wird immer stärker online vorbereitet, aber stationär mit höchsten Ansprüchen an Service, Aufenthaltsqualität und Sortimentskompetenz abgeschlossen.

6. Lokale und regionale Konzepte zur Förderung des regionalen Einzelhandels brauchen einen strategischen Überbau wie z.B. „digitales Dachmarketing“ für den Standort.

7. Der lokale Online-Marktplatz wird den „Kampf“ um die lokale Kaufkraft gewinnen und damit wesentlicher Bestandteil des Marketing-Mix im Kontext des stationären Handels sein.

8. Technik ist immer „beherrschbar“. Dagegen verlangt die Facilitation des gesamten Veränderungsprozesses (Händler überzeugen, wachrütteln, ermutigen, auf einen Level bringen etc.) die größte Energie.

Wie so häufig ist die Technologie nicht das Problem. Hier kann man sich entweder Experten einkaufen oder nach und nach in zukunftsträchtige Konzepte wie z.B. Beacons investieren. Schwieriger ist es, die Veränderung in den Köpfen anzustossen und ein gemeinschaftliches, übergeordnetes Ziel durch gegenseitige Kooperation und Offenheit anzustreben.

9. Online-Handel ohne „wir“ wird künftig schwierig. Die Werbegemeinschaft muss sich neu erfinden: Nicht die Zugehörigkeit zu einem Straßenzug oder einem Stadtviertel ist der gemeinsame Nenner der Händler und Dienstleister einer Local-Commerce-Initiative, sondern der Wille zur Veränderungsbereitschaft.

Der Online-Handel hat dieselben Herausforderungen wie die freie Wirtschaft bei der digitalen Transformation und dem Wachsen in Richtung Industrie 4.0. Auch hier ist einer der Erfolgsfaktoren, sich gemeinsam mit anderen Anbietern, Lieferanten, Dienstleistern als offenes Ökosystem zu betrachten und voneinander zu profitieren.Was dabei natürlich nicht vergessen werden darf:

10. Der Kümmerer 2.0 ist kein Feierabend-Job. Dessen Finanzierung muss politisch gewollt und/oder von der Händlerschaft getragen sein.

11. Local Commerce schafft attraktive neue Berufsbilder im lokalen Gewerbe und Einzelhandel.

Zukünftig müssen die Berufsbilder noch viel mehr auf die verschiedenen Vertriebskanäle geschult und vorbereitet sein. Ein gutes Raumklima in einem Laden zu schaffen und das Sortiment attraktiv zu gestalten, gilt nicht nur für den Laden selber. Kompetenzen in Sachen Social Media, Suchmaschinenoptimierung, Nutzerdatenanalyse und vieles mehr sollten ein Teil des Ganzen werden und wie selbstverständlich mit einfliessen.

12. Nachhaltige City-Logistik ist ein integratives Instrumentarium für alle City-Akteure.

13. Wir brauchen den kooperativen Aufstand gegen Uniformität, Innenstadtverödung und Kaufkraftabwanderung in den reinen Online-Handel nicht-lokaler Anbieter.

Dies muss mitgetragen werden von Gewerbevereinen, Einzelhandelsverbänden, IHKs, City-Managern, Stadtmarketing-Organisationen, Wirtschaftsförderung, Lokalpolitik, Immobilienwirtschaft und – nicht zuletzt – vom Verbraucher selbst. Denn letzterer entscheidet mit seinem Konsumverhalten. Vielen ist noch nicht klar, dass eben dieses Konsumverhalten das Sägen des Astes bedeutet, auf dem man sitzt.

14. Aber: Zuerst die digitale Exzellenz, dann die Moral. Kaufkraftbindung mit dem erhobenen Zeigefinger wird kläglich scheitern.

Die Plattform LocalCommerce.info wurde in die Best-of-2017-Liste der Initiative Mittelstand aufgenommen. Derzeit werden über 75 digitale Initiativen in Städten und Regionen portraitiert, die mit einer lokalen Shopping-Plattform dem zunehmend online-getriebenen Besucher entgegenkommen wollen.

Die 14 Thesen des Local Commerce Manifest dienen dazu, die Debatte über digitale Lösungen für Standorte und inhabergeführte Geschäfte zu bereichern. Sie sind nicht in Stein gemeißelt, sondern können agil korrigiert oder erweitert werden.

Möglichkeiten zum Austausch und Diskussion darüber bietet z.B. die Facebook-Gruppe ‚Local Commerce Alliance‘.

 

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Wie du die Kraft deiner Räume besser nutzen kannst – Detox Analog mit Feng Shui

On the Fly

  • Wir verbringen bis zu 90% unseres Tages in Innenräumen! Sind diese für uns Energiefresser oder Kraftgeber?
  • Eine gute Raumatmosphäre sorgt für einen höheren Energielevel und für mehr Arbeits- und Lebensqualität.
  • Dies kann Auswirkungen haben auf Erfolg, Kreativität, Gesundheit und Vitalität, Wohlbefinden und Zufriedenheit.
  • Nutze den Eingang als Visitenkarte, entschlacke deine Räume, stärke das Zentrum/den Mittelpunkt deines Hauses/deiner Büroräume und ergänze mögliche Fehlbereiche durch Farben, Bilder, Beleuchtung, Pflanzen oder Accessoires.

Das Haus als „zweite Haut“

Untersuchungen haben ergeben, dass wir tatsächlich mehr als 90% unseres Tages in Innenräumen verbringen. Das hat mich schon echt geschockt – oder überrascht ist vielleicht der bessere Ausdruck. Warum man dann vom Haus als „die zweite Haut“ spricht, liegt auf der Hand. Vielleicht geht es dir manchmal auch so: du kommst in einen Raum und fühlst dich auf den ersten Schlag wohl. Mein Büro ist z.B. so ein Ort. Oft ist es morgens bei mir hektisch und im Kopf schwirren alle möglichen Themen und Aufgaben, die ich erledigen möchte. Wenn ich dann erstmal hereinkomme, ist es wie ein tiefes Durchatmen. Angekommen. Ebenso im Esszimmer zuhause. Wenn ich durch die große Fensterfront von dort nach draußen in den dichten grünen Garten schaue, ist die Welt in Ordnung – egal, worüber ich mich vorher vielleicht geärgert habe.

Dagegen gibt es aber auch Räume, die mich stressen. Es hat überhaupt nichts mit den Menschen zu tun, die da aktuell vielleicht anwesend sind. Es sind tatsächlich auch Räume in meinem eigenen Haus, in denen mich permanent das Gefühl beschleicht, dass mir hier Energie geraubt anstatt gegeben wird.

Die Architektin und FengShui Beraterin Petra Merz aus Memmelsdorf bei Bamberg bringt es mit ihrer Kernbotschaft auf den Punkt:

„Erst formt der Mensch das Haus, dann formt das Haus den Menschen.“

(Josef Frank, Architekt)

Welche Energien fördern dich in deiner Individualität?

Petra führte uns anfangs durch eine kurze Gedankenreise in unser eigenes Haus. Dann stellte sie uns die Grundidee von FengShui vor und zeigte uns die einzelnen Betrachtungsebenen sowie die fünf Elemente, die idealerweise in Balance stehen sollten.

Diese kann man durch unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten in ein harmonisches Grundkonzept bringen und mit Farben, Bildern/Accessoires, Beleuchtung, Möbel oder Pflanzen entsprechende Akzente setzen.

Auch ist für die Energien entscheidend, wie ein Haus entstanden ist. Mit welcher Intuition wurde ein Haus gebaut? Hier kann FengShui helfen, die Energie in Räumen zu lenken.

Petra zeigte uns verschiedene Raumbeispiele und veranschaulichte, wie man seinen Arbeitsplatz entsprechend gestalten kann, damit inspirierende Energie genutzt werden kann und störende Energie gar nicht erst aufkommt oder abgefangen wird. Anhand von Eingangsbereichen diverser großer und kleiner Unternehmen zeigte sie uns, welche zentrale Rolle der Eingangsbereich für die Kommunikation spielen kann und dass so bei manch gut angedachtem Architekturkonzept der Schuß auch nach hinten losgehen kann. Der Trend zu großen und raumhohen Fensterfronten soll zwar freundlich, einladend und hell wirken, kann aber für die Mitarbeiter der Unternehmen je nach Außenansicht extrem störend und kontraproduktiv wirken. Ebenso können Pflanzen für unterschiedliche Energien stehen und z.B. in Kombination mit Wasser die Kommunikation und den persönlichen Reichtum fördern. Wobei sie auch hier darauf hinweist, dass Reichtum nicht zwangsläufig immer etwas Materielles darstellen muss.

Hochinteressant war zum Ende hin die Diskussion, welche Auswirkung es haben kann, wenn das Haus vorher schon bewohnt war oder es eine lange und womöglich problematische Familiensituation aus der Vergangenheit „beinhaltet“. Über eine systemische Lebensraum-Aufstellung können negative Energien aufgelöst werden und wieder die Harmonie ins Gleichgewicht gebracht werden.

Ein gelungener Vormittag mit acht kreativen und sehr offenen Teilnehmern/innen!

Wer sich intensiver mit FengShui für Business oder privat beschäftigen möchte und auch hier das Gefühl hat, er müsste mal „entschlacken“/entgiften oder analoges Detox betreiben, dem kann ich folgende Seminare nur wärmstens ans Herz legen:

Samstag, der 10.06.2017 | 9:00 Uhr – ca. 17:30 Uhr:

Systemische Lebensraumaufstellung mit der Architektin Petra Merz und der Kinesiologin Karin Reus

Samstag, 24. Juni 2017 | 9:00 – 17:00 Uhr

Powertag Ordnung & FengShui mit Architektin Petra Merz und der Business-Coach für Ordnung und Struktur, Angelika Philipp

Beide Seminare finden in der Digitalwerkstatt statt.